MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Super­moto im MCKT


Super­moto, © hjl
Seit 2008 findet im MCKT ein Super­moto-Training auf dem Verkehrs­übungs­platz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern auf dem Verkehrs­übungs­platz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.
hjl
Stand 28.01.2018

Berichte aus der Abteilung Super­moto des MCKT


21.04.2021 - Vorschau: SuperMoto-Termine 2021

In diesem Jahr finden voraussichtlich wieder drei öffentliche Supermoto-Trainings statt. Wegen der aktuellen Kontakt- bzw. Versammlungseinschränkungen können die Veranstaltungen nur unter strengen Auflagen durchgeführt werden.

Achtung: Der erste Termin am 22. Mai 2021 ist bereits ausgebucht!
Es werden für diesen Tag keine Anmeldungen mehr entgegen­genommen.

Die Ausschreibungs- und Nenn­unter­lagen stehen vor der jeweiligen Veranstalt­ung als pdf-Dokument zum Down­load zur Verfü­gung.

Auschreibung

Infos und Ausschreibung:

Für den 22. Mai ist eine Anmeldung nicht mehr möglich!
Für den 26. Juni 2021 noch nicht verfügbar
Für den 17. Juli 2021 noch nicht verfügbar

Flyer zum Download

Der Flyer 2021 (links) steht als pdf-Dokument zum Down­load zur Verfü­gung. Der Trainings­ablauf wird wie im letzten Jahr durch­geführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nenn­büro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Strecken­variante gefahren.

Technische Infos:

Flaggenzeichen für MCKT-SuperMoto-Trainings
Sturzpads (Achsen + Rasten), Schleifer, Umweltmatte
hjl

03.04.2021 - SuperMoto Lehrgang mit Jan Deitenbach

SuperMoto Lehrgang; © th.dei.

Am Ostersamstag wurde ein Super­Moto-Lehrgang mit Jan Deitenbach (IDM Super­Moto-Meister 2019) durchgeführt.

Jan konnte 21 Teilnehmern in verschie­denen Sektionen entsprechendes Wissen vermitteln. Jeder Fahrer, egal ob aktiver Fahrer oder Hobby­fahrer konnte hier etwas dazu­lernen und das intensive Training nutzen.

Alle hatten hier richtig Spaß, selbst das Wetter war besser als vorher­gesagt.

Ganz besonders erfreulich ist, dass sich auch interne Trainer bereit erklärt haben, und es weitere 3 bis 4 Sektions­trainings an den internen Donnerstag­abend-Trainings geben wird.

k.sch.

10.11.2020 - Leon Heimann klettert in der SuperMoto IDM gleich drei Klassen höher

Wie das 14-jährige Aalener Talent Leon Heimann den Jugend-Europameister besiegte. Genehmigung vom ADAC, bei den "Großen" zu starten.

Beim letzten Saison­rennen der Super-Moto-Junioren in Schleiz konnte der Aalener Leon Heimann den Jugend-Europa­meister Jan Ullmann besiegen und soll 2021 mit diesem drei Klassen höher starten.

Ein Bericht von Helmut Banschbach (Schwäbische Post 24.10.2020):

Leon Heimann auf seinem Motorrad in Aktion, © da.hei.

"Immer vorwärts", dieses Minikonzept von Leon Heimann ging bisher stets auf. Von Jahr zu Jahr steigerte sich der junge Motorrad-Renn­fahrer kontinuierlich, egal ob in der Moto-Cross-Disziplin oder auf den Supermoto-Strecken mit Asphalt und im Cross-Gelände.

Erst wurde er Landes­meister, dann Deutscher Titel­träger in den Jugend­klassen – jetzt steht das 14-jährige Talent aus Aalen-Hofherrn­weiler vor dem Sprung in die Elite-Klasse(n) bei den Erwachsenen.

In Schleiz platzt der Knoten

Vom österreichischen Motorrad­hersteller Husqvarna erhält der Realschüler für 2021 einen Werks­vertrag mit Maschine und Equipment und vom ADAC die Genehmigung in seinem jugend­lichen Alter bei den "Großen" zu starten.

Wie das? In diesem Jahr, bei dem es auch im Motorrad­sport wegen der Corona-Pandemie eine verkürzte Saison gab, beherrschten zwei Fahrer das komplette Feld der Junioren-Konkurrenz bis 16 Jahre: Jan Ullmann aus Tschechien und Leon Heimann aus Aalen.

Leon (li) mit seinem jüngeren Bruder Levin, © da.hei.

Ob in Cheb (Eger), in Wittgenborn bei Frankfurt oder in Oschers­leben, Jan und Leon lieferten sich tolle Duelle, wobei der Deutsche bei den Runden­zeiten immer besser mit denen des Tschechen mithalten konnte.

Beim letzten Rennen im thüringischen Schleiz war es dann soweit: Leon konnte dem aktuellen Jugend-Europa­meister erstmals Paroli bieten und schon im Training hinter sich lassen, um dann den ersten Lauf zu gewinnen. Während Jan dennoch internationaler Deutscher Meister in insgesamt vier Saison­rennen wurde, sicherte sich Leon mit nur 13 Punkten Rückstand in seinem zweiten Super-Moto-Jahr die Vize­meisterschaft. Leons Vater Daniel Heimann ist noch heute fasziniert von der Aufholjagd seines Sohnes und das wurde ihm auch von Jans Eltern bestätigt, die sagten: "Unfassbar, was dein Sohn geleistet hat und wie der schnell ist."

Auch Marcus Haas, der Chef des MH Racing-Teams, für das Leon Heimann fährt, ist begeistert von dem jungen Talent, "dem ich eine Renn­intelligenz bescheinige, die in diesem Alter" noch nicht üblich ist, sondern erst in späteren Jahren kommt."

Haas muss es wissen, denn er hat selbst zehn Jahre Rennsport betrieben, war Deutscher Lang­strecken­meister und fuhr auch bei den Superbikes. Der 51-jährige Inhaber eines Motorrad­fach­geschäftes in Böbingen, in dem er mit zehn Beschäftigten Husqvarna- und Suzuki-Bikes verkauft, wartet, repariert und aufmotzt, erklärt die verschieden­artigen Start­bedingungen der beiden "Kontrahenten" auch mit den unterschied­lichen Trainings-Möglichkeiten. Während Jan Ullmann auf ein staatliches Sport­internat geht, finanziell unterstützt wird und fast täglich trainieren kann, ist Leon Real­schüler, hat weite Trainings­anfahrten und hat wegen Corona nur etwa 30 Stunden nach eigener Aussage trainieren können". Leon nickt dazu mehrmals.

Jetzt mit 70 PS-Bike

Die Zeit mit der Zweitakter Husqvarna ist vorbei, Leon Heimann freut sich mit Teamchef Marcus Haas auf die neue 450er-Maschine, die nach seinen Maßen angefertigt wird,
© ban

Marcus Haas lobt ihn mit den Worten "dass uns Leon am meisten überrascht hat von allen und eine Riesen­steigerung im zweiten Jahr hingelegt." Haas meint weiter, dass beide Fahrer die Klasse besitzen, nicht weniger als drei Fahr-Kategorien zu überspringen und in der S2 gegen gestandene Männer zu fahren. Das wird für beide allerdings nicht so einfach sein, wenn sie von 85-ccm-Maschinen mit 30 PS auf 450er Viertakter mit 70 PS umsteigen. Allein um die 105 kg wiegt so ein Bike, fit muss der Fahrer natürlich sein und Muskelkraft muss er auch haben, ein Finger­zeig für Leon in dieser Sache noch einiges zu tun.

Hier der Original-Bericht zum Download

Ansonsten fiebert er dem neuen Motorrad entgegen, das seinem Fahrstil angepasst wird. Teamchef Haas hat das Saisonziel 2021 hochgesetzt: "Ein Platz unter den Top Ten sollte es schon sein." Leon Heimann nickt dazu und sagt: "Ich freue mich, mein Bike zu fahren."

Im April 2021 soll Saisonstart sein. Wenn Corona keinen Strich durch das Projekt macht.

Helmut Banschbach, (www.schwaebische-post.de)

Mit freundlicher Genehmigung der Zeitung "Schwäbische Post" (vom 10.11.2020):


27.09.2020 - Saisonfinale der Int. Deutschen SuperMoto Meisterschaft

Rückblick

Am 26. und 27.09.2020 fand der vierte und damit letzte Lauf der IDSM auf dem Schleizer Dreieck statt. Ähnlich wie in Wittgen­born am Wochen­ende zuvor handelte es sich auch um eine komplett neue Strecke im Veranstaltungs­kalender. Die Strecke entstand praktisch auf einem weißen Blatt Papier.

Es wurde sogar eigens ein Offroad angelegt, den es vorher nicht gegeben hat. An dieser Stelle ein großes Lob an den Veranstalter. Der Einsatz, auch für alles abseits der Renn­strecke, war absolut vorbildlich!

Es stellte sich nur leider während den ersten freien Trai­nings heraus, dass ein Teil der Strecken­führung viel zu eng gesteckt war, in Rück­sprache mit den Sport­kommisaren und Renn­leitung wurde die Strecke abgeändert. Erschwerend kam hinzu, dass es das ganze Wochen­ende regnete. Das ging zum Teil soweit das es direkt nach dem Off­road rutschiger war als darin.

Umso höher muss man die Leistung der Strecken­posten anerkennen, die zwischen den Läufen wirklich alles gegeben haben, um die Strecke wieder bestmöglich vorzu­bereiten.

S1

Andy Roller (Andy #86) vertritt den MCKT in der schnellsten Klasse. Im Zeit­training konnte sich Andy auf P13 qualifi­zieren. Aber wer ihn kennt weiß, dass er im Rennen immer für ein paar Plätze weiter vorne gut ist. So kam es dann letzt­endlich auch im ersten Lauf, dass er bis auf P9 vorfahren konnten und das bei noch komplett nasser Strecke. Wirklich eine top Leistung!

Andy Roller , © Silke Dehlinger
Andy Roller - Boxencrew , © Silke Dehlinger


Leider war ihm es nicht möglich ein ähnlich gutes Ergebnis auch im zweiten Lauf umzu­setzen. Die erste Heraus­forderung war schon die Reifen­wahl bei bereits abtrocknender Strecke. Hier wurde im Nach­hinein der Mut derjenigen belohnt die komplett auf Slicks ins Rennen gegangen sind. Nach einem guten Start von Andy #86 schlich sich eingangs Offroad leider der Technik­teufel ein und der Motor ging aus. An letzter Stelle liegend versuchte er alles, um sich wieder an das Feld heran zu kämpfen. Bei diesen schwierigen Bedingungen war es aller­dings eine Grat­wanderung was er mit vier (!) Stürzen erfahren musste.

Mit P8 in der Meister­schaft kann er in den Top 10 abschließen, was ein absolut super Ergebnis ist!!

S2

Kevin Zambrano Toro (Kevin #515) hatte seine erste Saison in der zweit schnellsten Klasse. Hierbei muss erwähnt werden, dass Kevin #515 eigentlich geplant hatte, noch ein Jahr in der S3 an den Start zu gehen. Aber aufgrund des Reglements bzw. aus dem Gesamt­ergebnis in 2019 musste er in die S2 nachrücken. Dement­sprechend waren alle sehr gespannt, wie er sich dort schlagen würde.

In Schleiz lief es im Zeit­training nicht optimal, dennoch war P14 eine gute Ausgangs­position. Auch bei Kevin ist es so dass er gerne für Über­raschung im Rennen sorgt. So kam es dann auch im ersten Lauf, dass er bis auf P10 (!) vorgefahren ist. Bei den vorhandenen Bedingungen ist das ein absolut bemerkens­wertes Ergebnis.

Im Zweiten Lauf schien es als könnte er die gute Performance vom ersten Rennen wiederholen. Leider hing er lange an einem Kontra­henten fest, obwohl er augen­scheinlich schneller fahren konnte. Kevin setzte zu einem beherzten Überhol­manöver an was, mit einem Sturz endete. Wer ihn aber kennt, weiß, dass so lange sich die Räder drehen er nicht aufgibt. Und so kam es, dass er es geschafft hat sich wieder bis auf P14 vorzukämpfen.

Entgegen aller Befürchtungen kann man sagen, dass sich Kevin sich in der S2 behauptet hat und dass es auf jeden Fall auch die Klasse ist, in die er momentan auch hingehört. Bestätigt wird das mit einem 13. Platz in der Meister­schaft.

Ü40

MCKT-Fahrer , © Silke Dehlinger

Trotz zweier, verletzungs­bedingter Ausfälle war die Klasse Ü40 von den MCKT-lern am stärksten besetzt. Da die zwei Favoriten der Ü40 krankheits­bedingt nicht antreten konnten, hatte Nico Haubensack (#28) die besten Chancen sich ganz vorne zu platzieren. Welf Ernst ( #211) hatte in dieser Saison leider nicht nur mit technischen Problemen, sondern auch mit dem fahrerischen Unvermögen mancher Teilnehmer zu kämpfen. Magnus Hoyer (Magnum #3) schlug sich in seiner ersten Saison als "Rooky" beachtlich.

Nico Haubensack konnte schon im Zeit­training deutlich machen, dass er der Mann an diesem Wochen­ende ist, den es zu schlagen gilt. Deutlich wurde das dadurch, dass er sich die Pole­position mit über zwei Sekunden Vorsprung (!) holte, Respekt! Seine top Leistung spiegelte sich dement­sprechend im ersten Rennen wider, in dem er einen klaren Start-Ziel-Sieg mit knapp 30 Sekunden Vorsprung holte.

Im zweiten Rennen konnte man eigentlich von einem ähnlichen Verlauf ausgehen, wenn da nicht die extrem lange Rotphase am Start gewesen wäre. Nico zeigte Nerven und legte seinen ersten Frühstart überhaupt hin, was prompt mit einer Stop and Go Strafe geahndet wurde. Er versuchte zwar einen Vorsprung heraus­zufahren der groß genug war, um sich wieder als Führender einzu­reihen, was ihm aber nicht gelang.

So musste er sich mit dem zweiten Platz zufrieden­geben, was angesichts der extrem schwierigen Bedingungen nach wie vor eine top Leistung war. Letzt­endlich hat er die Saison auf P6 abgeschlossen was unter Berück­sichtigung der Tatsache, dass er verletzungs­bedingt und nach nicht selbst verursachter Stürze, nicht alle Rennen beenden, bzw. antreten konnte absolut ok ist.

Wie anfangs schon erwähnt hatte Welf Ernst diese Saison immer wieder mit technischen Problemen zu kämpfen. Das Zeit­training lief entsprechend gut und er konnte sich auf P9 platzieren, was eine gute Voraussetzung für die beiden Rennen war. Leider konnte Welf den Start­platz im ersten Rennen am Start nicht umsetzen und verlor Plätze. Er hatte sich aber schnell gefangen und einen guten Rhythmus gefunden. Nach einem schönen Zwei­kampf hatte er die Möglich­keit einen weiteren Kontrahenten einzuholen und zu überholen.

Leider kam alles anders. Von einem mehrfach über­rundeter Fahrer wurde er aufgehalten bzw. ins "Aus" gezwungen. Leider ging auch noch seine SuperMoto aus und es hat lange gedauert bis er diese wieder an gekickt hatte. Sichtlich frustriert kam er auf P16 ins Ziel. Im zweiten Lauf hatte Welf einen deutlich besseren Start, musste aber in der zweiten Kurve und Eingang Offroad Plätze lassen. Dennoch fand er wieder einen guten Rhythmus und konnte aufschließen.

Trotz mehrerer Versuche, auch mit unter­schiedlichen Linien, gelang es ihm aber leider nicht, ein Überholmanöver zu platzieren. Letzt­endlich siegte wohl die Vernunft, da er kein über­flüssiges Risiko einging, um einen Sturz zu vermeiden und sicherte sich Platz12. In der Meister­schaft landete Welf auf Platz 19.

Magnum (#3) hat ab Ende des letzten freien Trainings mit technischen Problemen zu kämpfen. In der Einführungs­runde zum Zeit­training ging das Motorrad aus und ließ sich nicht mehr starten. Die Teilnahme am Rennen war akut gefährdet, da ohne eine gezeitete Runde kein Start möglich ist. Glücklicher­weise ging in den letzten beiden, möglichen, Runden das Motorrad nicht mehr aus und Magnum #3 konnte sich in der wirklich aller­letzten Runde des Zeit­trainings auf P8 platzieren, was Start­reihe zwei bedeutete.

In der Einführungs­runde zum ersten Lauf ging das Motorrad wieder aus. Magnum brachte es aber wieder in Gang und konnte seinen Start­platz einnehmen. Am Start kam es dann leider zum Supergau. Die Startampel ging aus, zeitgleich auch das Motorrad. Glück im Unglück war, dass P8 ganz außen war und so alle folgenden Fahrer mehr oder weniger gut vorbeikamen, ohne zu kollidieren. Magnum konnte dann doch noch das Motorrad starten, eilte aber als Letzter mit ca. 150 Meter Rückstand dem Feld hinterher.

Da Aufgeben keine Option ist, gelang ihm sogar die Flucht nach vorne und konnte einen respektablen 9. Platz nach Hause fahren! Zum zweiten Lauf schien es, dass die Ursache der technischen Probleme erkannt und behoben wurden. Der Start verlief auf jeden Fall top und Magnum konnte sich gut behaupten. Im weiteren Verlauf gelangen ihm sogar noch Überhol­manöver sodass er bis kurz vor Ende auf P6 war. Magnum kam dann schluss­endlich auf P8 ins Ziel. Die Meister­schaft konnte er ebenfalls als 8. beenden, was für die erste Saison ein top Ergebnis ist.

Junioren

Auch die Jüngsten des MCKT zeigten wieder starke Leistungen insbesondere Leon Heimann in der Junioren Klasse. Sensationell besiegte Leon im ersten Rennen den amtierenden Europa­meister Jan Ulman. Im 2. Rennen war Leon immer auf Schlag­distanz, konnte aber leider nicht vorbei­ziehen. Aufgrund seiner starken Leistungen über die ganze Rennen in der Meister­schaft wird Leon nun aufsteigen mit einer Sonder­genehmigung in die S2 Klasse. Zusätzlich wird er werks­seitig unterstützt von Husqvarna.

Sein Bruder Levin Heimann startete bei den Rookies und zeigte in seinem 2. Jahr eine deutliche Steigerung. Er konnte im 1. Rennen einen 9. Platz und im 2. Renen einen 11 Platz einfahren. Die Meister­schaft beendete er mit einen 7. Platz.

Angesichts der Umstände können die aktiven des MCKT mit dem Erreichten sehr zufrieden sein und sich auf die nächste Saison konzentrieren.

mag.ho.

18.08.2020 - Vorschau: Offenes SuperMoto-Training am 12. September

Ausschreibung

Am 12. September findet das dritte öffentliche Super­moto-Training statt.

Der Termin ist leider ausgebucht!

Wir werden im kommenden Jahr 2021 wieder SuMo-Trainings veranstalten.

Flyer zum Download

Der Flyer 2020 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainings­ablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Strecken­variante gefahren.

hjl

09.08.2020 - Deutsche SuperMoto Ü40 Meister­schaft

Am 8. und 9. August fand der zweite Lauf der Ü40 SuperMoto Meister­schaft auf dem Harzring statt. Dieser wurde von den Verantwort­lichen unabhängig von der SuperMoto IDM organisiert.

Welf (#211), © si.de.

Bei Temperaturen um die 35° standen Mensch und Maschine vor einer großen Heraus­forderung. Die Strecke hatte einen sehr guten Grip und die Helfer hatten es durch ihr Engagement geschafft, die Staub­entwicklung im Offroad auf ein mögliches Minimum zu reduzieren. Der MCKT war auf Grund von Verletzungen nur durch zwei Fahrer vertreten. Welf Ernst (#211), langjähriger Stammfahrer im Ü40-Cup und Magnus (Magnum) Hoyer (#3) als Nachrücker, hatten die Aufgabe, den MCKT würdig zu vertreten.

Am Samstag stand nach den freien Trainings das Zeit­training an. Welf (#211) hatte eine freie Runde abgewartet, um eine gute Zeit zu platzieren. Leider wurde er ausgerechnet von Clubkamerad Magnum (#3) behindert, dem der Motor im Offroad ausgegangen war. Welf (#211) konnte sich dadurch leider nur auf Platz 16 positionieren. Bei Magnum (#3) hingegen lief es insofern besser, dass er mehrere freie Runden hatte und sich den 7. Startplatz sichern konnte.

Welf (#211), © si.de.

Wegen der hohen Temperaturen, die am Sonntag bis auf 35° ansteigen sollten, wurde die Renndistanz auf 10 Minuten + zwei Runden verkürzt. Das erste Rennen verlief für die beiden MCKT-ler leicht dramatisch. Welf (#211) war gut gestartet und konnte sich zunächst gegen seine Kontra­henten durchsetzen. Leider musste er sich dann doch von ihnen geschlagen geben und wenig später aufgrund eines Reifen­schadens das Rennen vorzeitig beenden.

Bei Magnum (#3) hingegen war der Start nicht so gut und er verlor ein paar Positionen, konnte sich diese aber schnell wieder zurück­erobern. Dadurch verlor er aber viele Meter auf seinen direkten Kontra­henten in der Meister­schaft, Frank Hauser (#77), der zu diesem Zeitpunkt unter Druck eines weiteren Fahrers war. Diesem Druck musste er nachgeben, was Magnum (#3) die Möglichkeit gab, etwas aufzuholen, die Lücke zu schließen und letztendlich auch an Hauser (#77) vorbei zu gehen. Leider machte Magnum in der vorletzten Runde beim Überrunden im Offroad einen Fehler und ging zu Boden. Er fuhr den 14. Platz ein, was unter Berück­sichtigung der Gastfahrer­reglung Platz 12 bedeutete.

Für das zweite Rennen waren die Karten wieder neu gemischt und die beiden MCKT-ler nahmen hoch motiviert ihre Startplätze ein. Welf (#211) war gut wegge­kommen und konnte sich mit einem beherzten Manöver Eingangs des ersten Anliegers auf den 10. Platz vorkämpfen. Runden­lang konnte er seine Verfolger hinter sich halten. In einer engen Kurve versuchte ein hinter ihm liegender Teil­nehmer vorbei zu gehen. Um eine Kollision zu vermeiden musste Welf eine andere Linie wählen, leider konnte bei dieser Aktion zwei hinter ihm liegende Teil­nehmer vorbeifahren. Das Rennen wurde auf Platz 13 beendet.

Magnum auf der Strecke, © si.de.

Magnum (#3) war am Start zwar gut weggekommen, konnte sich eingangs der ersten Kurve aber nicht behaupten und verlor ein paar Plätze, doch diese wurden im Offroad schnell wieder zurück­erobert.

Es schien so als würde sich das erste Rennen wiederholen. Einige Meter vor ihm fuhr Alex Winzig-Heilig (#39), der Frank Hauser (#77) massiv unter Druck setzte. Er war leider etwas übermotiviert und ging Ausgang der Start-Ziel-Kurve zu Boden.

Zu diesem Zeitpunkt hatten beide aber schon ca. 30 Meter Abstand zu Magnum (#3) heraus­gefahren, der bis dahin seinen Rhythmus nicht gefunden hatte.

..so sollen ihn die anderen sehen.., © si.de.

Das änderte sich aber danach und er konnte, vor allem auf dem Asphalt, Meter für Meter aufholen.

Es war dann wieder die Start-Ziel-Kurve wo Magnum (#3) mit einem beherzten Manöver in eine Lücke reindrückte, die sein vor ihm liegender Gegner offenließ, und sicher überholte. In den restlichen Runden konnte er sogar noch ein Abstand herausfahren und sich den Platz 6 sichern.

Abschließend kann man die Veranstaltung also absolut gelungen bewerten. Die Organisatoren und vor allem auch die Veranstalter und Helfer vor Ort haben es geschafft, trotz der großen Hitze, ein für alle akzeptables Umfeld mit guten Bedingungen zu schaffen die es ermöglichten, sicher Rennen zu fahren und dabei viel Spaß zu haben.

ma.hoy.

15.06.2020 - SuperMoto-Termine 2020

In diesem Jahr finden voraussichtlich wieder drei öffentliche Super­moto-Trainings statt. Wegen der aktuellen Regelungen des Kontakt­verbotes musste das erste SuMo-Training am 25. April leider ausfallen, das zweite wurde verschoben!

Das Training am 27.06.2020 ist bereits ausgebucht. Es werden keine Anmeldungen mehr entgegen­genommen. Bitte auf den Herbst-Termin ausweichen.

Die Ausschreibungs- und Nenn­unterlagen stehen als pdf-Dokument zum Down­load zur Verfügung.

Ausschreibung

Infos und Ausschreibung:

Der 6. Juni 2020 ist ausgebucht !
Der 27. Juni 2020 ist ausgebucht !
für den 12. September 2020

Flyer zum Download

Der Flyer 2020 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Training­sablauf wird wie im letzten Jahr durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad. Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr, das Nennbüro ist ab 8:00 Uhr geöffnet. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Strecken­variante gefahren.

hjl

06.06.2020 - SuperMoto-Training im Regen:

Videoformat: mp4, 288p/59,94; Dateigröße: ~ 2,6 MB

Das Video steht hier in höherer Auflösung zum Download zur Verfügung
(mp4, 720p/59,94; ~ 25 MB)


Hier gibt es alle SuperMoto-Berichte
Verantwortlich für den Inhalt (wenn nicht anders angegeben):
MCKT