MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Supermoto im MCKT


Supermoto, © hjl
Seit 2008 findet im MCKT ein Supermoto-Training auf dem Verkehrsübungsplatz statt.
Trainiert wird mit eigenen Motorrädern auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern während der Sommerzeit donnerstags von 17.00 bis 19.30 Uhr.
hjl
Stand 28.01.2018

Berichte aus der Abteilung Supermoto des MCKT


15.05.2022 - Vorschau: SuMo-Training am 4. Juni

Am 4. Juni 2022 findet das zweite öffentliche Supermoto-Training 2022 statt.

Flyer zum Download

Der Flyer 2022 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie üblich durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad.

Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.

Einlass, technische Abnahme und Öffnung des Nennbüro ab 7.30 Uhr.
Auschreibung
Ausschreibung:

Ausschreibung/Nennung für den 4 Juni

Technische Infos:

Flaggenzeichen für MCKT-SuMo-Trainings

Sturzpads (Achsen + Rasten), Schleifer, Umweltmatte

Infos: Klaus Schlotterbeck (Sportleiter): E-Mail

hjl

30.04.2022 - Öffentliches SuMo-Training

Am Samstag, den 30. April 2022 fand das erste öffentliche Supermoto-Training 2022 statt.

Fahrerlager, © a.bk.

Aufgrund der wechselhaften Bedingungen blieben ein paar angemeldete Teilnehmer zuhause, dennoch war das Fahrerlager sehr gut gefüllt.

Einige der Teilnehmer fahren im Rahmen der internationalen SuperMoto Meisterschaft und nutzen die Chance, bei den wechselnden Bedingungen zu trainieren.

Wie immer gab es ein paar Ausrutscher aufgrund der schwierigen Bedingungen, die aber glücklicherweise ohne Einsatz des DRK blieben.

Ganz besonders zu erwähnen gilt unser Teilnehmer Robert Friedrich, der trotz seiner Querschnittslähmung mit seiner speziell umgebauten KTM am Start war, selbst bei diesen wechselhaften Bedingungen. Alle finden es einfach genial, dass er trotz der Einschränkung diesen Motorsport ausübt.

Christof - Sprung in die Senke, © a.bk.
Robert F., © a.bk.

Natürlich hoffen alle, dass beim 2. offenen Training am 4. Juni das Wetter wieder mitmacht, so dass der Offroad mit befahren wird.

k.sch.

27.04.2022 - Vorschau: SuMo-Training am 30. April

Am 30. April 2022 findet das erste öffentliche Supermoto-Training 2022 statt.

Flyer zum Download

Der Flyer 2022 (links) steht als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung. Der Trainingsablauf wird wie üblich durchgeführt, wieder mit vier Gruppen, zwei fahren mit Offroad und zwei fahren ohne Offroad.

Die erste Gruppe startet um 9:00 Uhr. Es wird jedes Mal wieder auf einer anderen Streckenvariante gefahren.

Einlass, technische Abnahme und Öffnung des Nennbüro ab 7.30 Uhr.
Auschreibung
Ausschreibung:

Ausschreibung/Nennung für den 30. April

Technische Infos:

Flaggenzeichen für MCKT-SuMo-Trainings

Sturzpads (Achsen + Rasten), Schleifer, Umweltmatte

Infos: Klaus Schlotterbeck (Sportleiter): E-Mail

hjl

16.04.2022 – 2. SuperMoto intensiv Lehrgang mit Jan Deitenbach

Gruppenbild, © Tommy Deitenbach

Wie bereits in 2021 wurde auch dieses Jahr am Ostersamstag ein SuperMoto-Lehrgang mit Jan Deitenbach (IDM SuperMoto-Meister 2019) durchgeführt.

Jan Deitenbach, © Marc Engst

In den verschiedenen Sektionen des Offroads oder der Straße vermittelte Jan #44 sein Wissen an die 25 Teilnehmer.

Egal ob aktiver Fahrer der Internationalen Dt. SuperMoto Meisterschaft oder Hobbyfahrer, jeder konnte hier das intensive Training nutzen und etwas dazulernen.

Alle hatten richtig Spaß, selbst das Wetter war besser als vorhergesagt.

Um die Vorbereitung der Saison 2022 weiter voranzutreiben gibt es bereits kommenden Donnerstag, 28.04.2022, ein weiteres Sektionstraining durch unsere internen Trainer Markus und Steffen Schmid.

k.sch.

23.10.2021 - Leon Heimann will jüngster deutscher Meister werden

5. Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto

Ein Bericht der Schwäbischen Post (23.10.2021), von Helmut Banschbach:

Original-Zeitungsartikel, © Schwäbische Post

Super-Moto-Sport, 15-jähriger Realschüler aus Aalen lässt mit vier Siegen in zwei Rennen die ältere Konkurrenz alt aussehen. Sein Bruder Levin steht auf Platz 3 in der Jugendklasse.

Der Endspurt war herausragend, eine Superleistung in der internationalen deutschen SuperMoto- Meisterschaft: Neuling Leon Heimann gewann alle vier Läufe in den letzten beiden von sechs Saisonrennen der zweithöchsten S-Klasse in St. Wendel (Saarland) und im sächsischen Großenhain - das gab es schon lange nicht mehr.

Hätte der 15-jährige Realschüler aus Aalen-Hofherrnweiler nicht beim allerersten Rennen gefehlt, dann wäre im Gesamtergebnis vermutlich noch eine bessere Platzierung als der sehr gute 5. Rang herausgesprungen.

Selbst die vor ihm rangierenden Konkurrenten waren von seiner Fahrweise geschockt und zogen den Hut. Leons Teamchef Marcus Haas vom MH Racingteam schüttelte beim Treffen in seinem Motorradgeschäft in Böbingen fast ungläubig den Kopf, um dann festzustellen: "Ich habe es schon während der Saison gefühlt, dass aus diesem Jungen mal ein Meisterfahrer werden kann."

Doch zunächst zum Sportgeschehen. Leon war auch beim Saisonfinale in Großenhain nicht zu schlagen und ging mit dem Doppelsieg von St. Wendel im Gepäck mit voller Euphorie in die ersten Trainings auf eine Strecke, die für ihn Neuland war.

Von der Meute gejagt - doch niemand kann ihn einholen. Leon Heimann # 16 sorgte in der Super-Moto-Sport-Saison für mächtig Furore und feierte einige Siege, © hei.

Er konnte sich in beiden freien sowie im Zeittraining die Poleposition für beide Rennläufe am Renntag sichern. Morgens fuhr Leon im Warm up ebenfalls die schnellste Runde, und es war jetzt klar: der Sieg würde nur über ihn gehen. Im ersten Lauf ging er ab der dritten Runde in Führung, legte auf seiner 450er Husqvarna ein Wahnsinnstempo vor, so dass er am Ende mit über 8 sec Vorsprung gewann. Im zweiten Lauf ließ Leon nichts anbrennen und fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Zur Belohnung durfte Leon wieder in der höchsten Klasse S1 starten und fuhr bei mehr als 20 Startern auf den 14. Platz vor.

Endstand S2-Meisterschaft: 1. Andre Ziegler (Thüngersheim) 247 Punkte, 2.Frank Ensenauer (Achern) 247, 3. Mika Doppert (Wipshausen) 203, 4. Sven Kromer (Achern) 180, 5. Leon Heimann (Aalen) 167 Punkte, bei einem Rennen weniger.

Beim jüngeren Bruder Levin verlief es auch nach Plan: Im Zeittraining Platz 3 für beide Rennläufe. Im ersten Lauf verlor der Elfjährige am Start 2 Plätze, konnte sich aber 3 Runden vor Schluss auf Platz 3 zurückkämpfen und stand somit auf dem Podium Platz 3. Im zweiten Lauf lief es nicht ganz nach Wunsch. Durch ein Überholmanöver auf einer ungünstigen Spur, verlor er zwei Plätze und wurde Sechster.

In der Meisterschaft behauptete Levin trotzdem seinen dritten Platz und wurde am Abend bei der Meisterfeier dafür geehrt - es war auch für ihn eine herausragende Saison.

Endstand Rookies (Jugendklasse): 1. Til Albrecht (Großröhrsdorf) 300 Punkte, Lean Muherina (Unterföhring) 264, 3. Levin Heimann (Aalen) 203.

Teamchef Marcus Haas aus Böblingen freut sich über die Erfolge seiner beiden Schützlinge Leon (links) und Levin, © ban.

Wie geht's jetzt weiter. Bei der Lagebesprechung im Haas'chen Motorradladen ging Leon nochmals auf seine unglaublichen vier Siege zum Saisonende ein: "Ich besaß die größte Fitness. Wenn du sechs bis sieben Sekunden vor dem Feld führst, kannst du die Konkurrenten besser kontrollieren. Ich will ja auch mal jüngster deutscher Meister in meinem Sport werden." Zugute kommt ihm dabei die Regelung, dass die ersten drei der S2-Meisterschaft automatisch in die Superliga aufsteigen, der Vierte und Fünfte dann, wenn sie wollen. "Und ich will", betont Leon nachdrücklich.

Auch Teamchef Marcus Haas unterstützt das Ausnahmetalent in dieser Haltung: "Was sollen wir noch in der 2. Liga, wenn Leon mit vier Siegen zuletzt die Konkurrenz hat alt aussehen lassen? Für uns gibt es nur einen Weg und der führt in die Klasse der Vollprofis, in der Starter aus acht Nationen um den internationalen deutschen Titel fahren. Wir werden unsere Ziele diesmal tiefer hängen, denn Leon steht trotz seines Talentes noch nicht ganz oben, sondern hat das Potential sich weiter zu steigern."

Immerhin bekommt er von Husqvarna zwei neue Bikes gestellt, so dass sich das Team aufs neue Jahr freut. Ganz besonders auch Betreuer und Vater Daniel Heimann, der aufgeregt konstatiert: "Das ist doch ein Traum, wenn man sich mit Kontrahenten wie Weltmeister Marc-Reiner Schmidt (Friedrichshafen) messen darf."

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post, (www.schwaebische-post.de)

17.10.2021 - Marc-Reiner Schmidt, Weltmeister SuperMoto S1

Am Wochenende vom 16. bis 17.10.2021 fand im Motodrom "Castelletto di Branduzzo" (Italien) der letzte Lauf zur "SuperMoto S1GP World Championship" statt. Bei dieser Veranstaltung konnte sich Marc-Reiner Schmidt den Weltmeistertitel SuperMoto S1GP sichern.

Angereist nach Italien war Marc-Reiner mit 17 Punkten Vorsprung. Für die Superpole am Samstag konnte er sich bereits für den 1. Startplatz qualifizieren.

Voller Einsatz, © mrs.

In diesem Lauf wurde er sehr heftig von dem mehrfachen Weltmeister Thomas Chareyre attackiert, und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Mit einem erreichten 3. Platz hatte er jedoch immer noch 13 Punkte Vorsprung. Aber es sollte noch heftiger kommen.

Beim zweiten Lauf am Sonntag rutschte Marc-Reiner in der ersten Runde raus, konnte aber die Lücke zur Spitze wieder zufahren. Als er dann an Thomas Chareyre vorbeizog, attackierte ihn dieser wieder mit einem sehr heftigen Konter, sodass Marc-Reiner zu Boden ging. Glücklicherweise konnte er bis zum Rennende ebenfalls wieder auf den 3. Platz vorfahren. Durch den Sturz wurde seine SuperMoto zwar ziemlich stark beschädigt, konnte aber bis zum dritten Lauf wieder repariert werden.

Siegerehrung, © mrs.

In der Pause musste Marc-Reiner von seinem Physiotherapeuten behandelt werden. Dieser stellte fest, dass der Mittelfuß gebrochen war. Doch dies konnte Marc-Reiner nicht aufhalten.

Im Superfinale sicherte er sich wieder den 3. Platz und wurde somit Weltmeister mit 7 Punkten Vorsprung vor Thomas Chareyre!

Endstand
SuperMoto S1GP World Championship:

1. Marc-Reiner Schmidt, GER, 359 Punkte
2. Thomas Chareyre, FRA, 352 Punkte
3. Lukas Hollbacher, AUT, 330 Punkte

Wir gratulieren unserem Weltmeister Marc-Reiner Schmidt zu seinem Titel!

Zusätzlich gewann Marc-Reiner am 10. Oktober zum dritten Mal in Folge das SUPERBIKER Rennen in Mettet (Belgien), was vor ihm auch noch keinem gelang. Es gilt als das größte SuperMoto Event seiner Art.

k.schl.

26.09.2021 - Finale der SuperMoto-IDM in Großenhain

Am Wochenende vom 25. bis 26.09.2021 fand auf dem Flugplatzkurs im sächsischen Großenhain das Finale der Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft statt. Bei bestem Wetter wurden die Meister in den verschiedenen Rennklassen gekürt. Der MCKT war in fast allen Klassen vertreten und durfte einige Erfolge einfahren und Pokale mit nach Hause nehmen.

S1

In der höchsten Klasse war die Meisterschaft vor der letzten Veranstaltung noch völlig offen. Am Ende konnte der amtierende Meister Simon Vilhelmsen (DEN) seinen Titel verteidigen und Jan Deitenbach knapp bezwingen.

Simon Vilhelmsen (#1) ist der alte und neue Internationale Deutsche Meister, © lw_projects
Andy Roller #86 pusht im Offroad, © si.deh.

MCKT-ler Andy Roller hatte noch Chancen auf Platz 9 in der Meisterschaft, konnte jedoch aufgrund von Getriebeproblemen im Zeittraining keine gezeitete Runde fahren und somit von ganz hinten starten. In den beiden Läufen funktionierte das Getriebe wieder, jedoch machte die Kupplung Probleme. Trotzdem konnte Andy von Startplatz 18 auf die Plätze 11 und 12 nach vorne fahren und somit den 11. Gesamtplatz verteidigen.

S2

Der 15-jährige Leon Heimann war in Großenhain erneut sensationell unterwegs und konnte nach seinem Doppelsieg beim Saison-Highlight in Sankt Wendel auch in Großenhain beine S2-Läufe souverän gewinnen. Mit 100 Punkten in 4 Läufen katapultierte er sich auch in der Gesamtwertung auf den großartigen 5. Platz nach vorne.

Leon Heimann #16 "über den Wolken", © si.deh.
Kevin Zambrano mit gutem Saisonabschluss trotz Plattfuß-Pech", © si.deh.

Auch Kevin Zambrano fuhr in Großenhain starke Rennen und kämpfte um Platz 12 im ersten Rennen. In dem vorletzten Runde ging ihm im Offroad kurz der Motor aus und er verlor leider ein paar Plätze und kam als 15. ins Ziel. Im 2. Rennen musste er seine Honda leider mit Plattfuß abstellen.

S3

In der S3 hat Kenny Leibold mittlerweile gelernt, dass es hilft, nicht zu stürzen, um gute Ergebnisse einzufahren. Das hat ihn auf die hervorragenden Plätze 6 und 4 abzüglich der Gaststarter und Youngster gebracht und in der Meisterschaft nach vorne auf den 10. Gesamtplatz.

Kenny #23 in seinem Element, © si.deh.
Jonny in den Punkten, © si.deh.

Auch Jonny Oswald konnte aus Großenhain wieder einige Punkte für Platz 13 und 16 mit nach Kirchheim bringen und landete in der Meisterschaft auf dem 23. Platz.

S5

In der S5 kommt Moritz Eckbauer als Youngster mit der 250er immer besser zurecht und holte sich nach Rang 13 im ersten Durchgang einen tollen 10. Platz in Durchgang 2.

Rookies

Bei den kleinsten Rookies mit 65 cm³ nahm Levin Heimann mit den tollen Plätzen 6 und 5 wieder viele Punkte mit nach Hause und verteidigte seinen 3. Meisterschaftsplatz.

Klasse S5: Moritz Eckbauer, © si.deh.
Rookies: Levin #12 auf Platz 3 in der Deutschen Rookies-Meisterschaft , © si.deh.

Ü40-Cup

In der Ü40-Klasse stand mit Steffen Jung der Meister schon nach Sankt Wendel fest. Dahinter hatten noch 5 Fahrer die Chance auf Platz 2 in der Meisterschaft, darunter die MCKT-Fahrer Niko Haubensack und Christof Bartsch.

5 Fahrer beim letzten Rennen noch im Kampf um den 2.Meisterschafts-Platz, © si.deh.
Haubi konzentriert vor Christof auf Platz 3 und 4 in der Meisterschaft, © si.deh.

Nach Pole Position und Holeshot sah es für Haubi lange nach einem Sieg im ersten Lauf aus, am Ende musste er sich jedoch mit dicken Unterarmen mit dem 2. Platz zufriedengeben. Im zweiten Durchgang bremste Haubi leider erste seinen Motor aus, später kam noch ein Sturz hinzu. Mit Platz 10 konnte er jedoch gerade noch den 3. Meisterschaftsplatz retten.

Am Ende muss gefeiert werden, © Video von Raptorhauser
Magnum burnt im Hawaii-Hemd, © Video von Raptorhauser

Christof Bartsch landete in Lauf 1 knapp hinter Haubensack auf dem guten dritten Platz. Im zweiten Rennen konnte er direkt den Start gewinnen und sich in den ersten Runden einen Vorsprung herausfahren, den er bis ins Ziel verteidigen konnte. Mit dem ersten Sieg seit 2016 konnte er noch den 4. Platz in der Gesamtwertung sicherstellen.

Axel Simon, © si.deh.

Magnus "Magnum" Hoyer verlor einen sensationellen 5. Platz im ersten Durchgang in der letzten Runde um Haaresbreite als er sich zu sicher war und zu früh Speed rausgenommen hatte. In Lauf 2 kämpfte er bis zur Ziellinie und konnte in der letzten Kurve erneut Platz 6 erkämpfen und somit seinen 8. Platz in der Meisterschaft sichern.

Welf Ernst, © si.deh.

Axel Simon erreichte mit Platz 10 im ersten Rennen sein bestes Saisonresultat und landete im zweiten Rennen auf dem 15. Platz.

Damit schob er sich in der Meisterschaft noch an 2 Kollegen vorbei und auf Rang 21 nach vorne.

Welf Ernst landete im heiß umkämpften Mittelfeld auf den Plätzen 16 und 14. In der Meisterschaft wurde er am Ende 23., jedoch auch nur 10 Punkte hinter Platz 15, was zeigt, wie eng es von Platz 10 bis 25 im Ü40-Cup oft zugeht.

Am Abend wurde nach der Jahres-Siegerehrung mal wieder richtig gefeiert. Zum Glück ohne Beweisfotos.

Axel fährt wie die Feuerwehr auf Platz 10, © si.deh.
W11 wie immer großer Sportsmann im Anschluss, © si.deh.

Es war in Anbetracht der schwierigen Pandemie-Umstände eine super Saison - Danke dafür an ADAC, DMSB und vor allem an das beste Team MCKT-Racing mit allen Partnern, Betreuern, Helfern, Eltern, Freunden, Sponsoren.

© mckt

Vielen Dank an Silke für die super Bilder und auch an Lorenz Hauser für die Top Videos (immer zu empfehlen und leicht zu finden in youtube unter „raptorhauser“)

Doch die Saison ist noch nicht vorbei - in 2 Wochen steht im belgischen Mettet mit der 34. Auflage des "Superbiker" das weltweit größte Supermoto-Rennen mit über 350 Teilnehmern an, natürlich wieder mit einigen MCKT-lern am Start!

chr.b

12.09.2021 - Leon Heimann siegt 2x in St. Wendel

5. Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto

Ein Bericht der Schwäbischen Post (16.10.2021):

Klasse S2

Die Heimann-Brüder Leon und Levin starteten beim fünften Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto im saarländischen St. Wendel: dem "Monaco im Supermoto".

"Wahnsinn, echt Wahnsinn" charakterisierte Daniel Heimann den sensationellen Doppelsieg in den beiden Läufen seines Sohnes Leon auf dem Stadtkurs. Vater Daniel war einst selbst ein Spitzenfahrer und muss es wissen. Der 15-jährige Realschüler Leon düpierte nämlich die zweithöchste Klasse S der Supermotofahrer, die über 18 Jahre alt sein müssen. Da Leon Heimann als Deutscher Meister der Jugend keinen Gegner mehr hatte, erhielt der 15-Jährige die Genehmigung drei Klassen höher zu starten.

Große Freude bei Leon Heimann. Der 15-jährige feierte zwei Siege an nur einem Tag. Dazu ging er noch in der Königsklasse "S1" an den Start. © d.hei.

Leon hatte schon im freien Training gezeigt, dass er in St. Wendel den eisernen Willen zum Sieg hat. Im Zeittraining platzierte er seine 450er Husqvarna für die erste Startreihe.

Beim ersten Start am Sonntag kam Leon als Dritter um die erste Kurve und setzte sich in der Offroad-Sektion auf Platz zwei.

Es entstand ein spannender Fight um Platz eins, den sich Leon in der fünften Runde sicherte und dem ersten Sieg entgegen fuhr - 3000 Zuschauer jubelten.

Sieg nach Neustart des Rennens

Der zweite Lauf wurde nach fünf Runden abgebrochen, da zwei Fahrer schwer gestürzt waren. Leon war zu diesem Zeitpunkt erneut am Hinterrad des Führenden. Nach langen Diskussionen wurde eine Stunde später der Renn-Lauf komplett neu gestartet. Leon war hochmotiviert, er wusste, dass nochmal ein Sieg möglich ist. Nach dem Neustart dauerte es vier Runden, bis Leon wieder an der Spitze vorne weg fuhr. Er ließ sich den zweiten Sieg an einem Tag nicht mehr nehmen.

Sein Kommentar zu diesem riesigen Erfolg: "Ich bin überglücklich. Ich hatte schon vorher ein tolles Gefühl, dass es gut läuft. Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt." Im Gesamtklassement liegt er nun auf dem siebten Rang, er hat ein Saisonrennen weniger absolviert.

Klasse S1

Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Denn die besten drei Fahrer der Rennklasse S2 bekommen immer noch die Möglichkeit am Abschlussrennen in der Königsklasse S1 der Vollprofis teilzunehmen. Leon ließ sich diese Chance nicht entgehen und sagte sofort zu, nach nur 45 Minuten Pause erneut zu starten.

Die Begeisterung des Reifensponsors "Michelin Reifenwerke" war so groß, dass er Leon zwei "Rennreifen" sponserte. Sein Böbinger Teamchef Marcus Haas und Chefmechaniker Daniel hatten die Maschine für den vierten Start an diesem Tag vorbereitet - da Leon Heimann im Vergleich zu den Vollprofis schon zweieinhalb Rennläufe und ein Warm-Up in den Knochen hatte.

Zu Beginn drei Fahrer überholt

Als "Gaststarter" in der S1 durfte Leon sich hinter den letzten Fahrer der S1 aufstellen. Am Start fackelte der junge Aalener nicht lange und überholte in der ersten Runde gleich mal drei Fahrer. Als die Zielflagge geschwenkt wurde, war Leon auf dem 14. Platz unter 22 Startern.

Jugendklasse

Levin Heimann stürzt und kämpft sich zurück

Leons elfjähriger Bruder Levin platzierte im Zeittraining der Jugendklasse seine TC 65 auf einen starken vierten Platz für die Startaufstellung beider Rennen. Beim ersten Start wurde Levin eingeklemmt, fiel etwas zurück, konnte aber Runde für Runde wieder Plätze gut machen. Drei Runden vor Schluss gab es aber einen Crash, als Levin einen Gegner überholen wollte. So landete er letztlich auf dem neunten Platz.

Original-Zeitungsartikel, © Schwäbische Post

Im zweiten Lauf lief der Start besser. Levin kämpfte sich nach vorne, doch bei der Hälfte des Rennens rutschte ihm im Gelände das Hinterrad weg und er stürzte. Nichtsdestotrotz richtete sich Levin auf und kämpfte sich nochmals zwei Plätze nach vorne auf Platz sieben.

Die Heimann-Brüder werden auch das letzte Saisonrennen, noch in diesem Monat, in Großenhain (Sachsen) bestreiten.

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post, (www.schwaebische-post.de)

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