MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

Aktuell im MCKT

Berichte (Archiv) Termine Helfer-Einsätze

18.09.2021 - ADAC Kart Rookies Cup

beim MC Kirchheim/Teck

Am 18. September fand auf dem VÜP der 4. Wertungslauf zum ADAC Kart Rookies Cup statt. Dreizehn Jugendliche aus Baden-Württemberg nutzten diese Gelegenheit, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, der leider im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.

Fliegender Start, © k.sch.
Download Reglement

Der ADAC Kart Rookies Cup soll einen kostengünstigen Einstieg in die Kartrundstrecke ermöglichen.

Gefahren wird mit seriennahen Slalomkarts mit Honda-Motoren, die 6,5 PS leisten. Diese Karts werden normalerweise im Jugend­kart-Slalom eingesetzt, allerdings wurde die Kettenübersetzung auf die höheren Geschwindigkeiten der Rundstrecke angepasst.

Der Tag begann mit der Registrierung der Teilnehmer und der Verlosung der vom ADAC zur Verfügung gestellten Motoren. Nach der Reifenausgabe, der anschließenden Fahrerbesprechung und der technischen Abnahme der Fahrzeuge sowie der Ausrüstung konnte es los gehen.

Zunächst wurden zwei freie Trainings durchgeführt, damit die Teilnehmer die besonderen Gegebenheiten der Kirchheimer Kartstrecke mit ihren Höhenunterschieden kennenlernen konnten. Nach dem ersten Zeittraining startete noch am Vormittag gegen 12:00 Uhr der erste Wertungslauf.

Auf der Strecke, © k.sch.
Doppelsieger Lukas Heim, © k.sch.

Mit diesem ersten Rennen wurde es nun richtig ernst. Lukas Heim #41 vom OC Winnenden konnte nach 16 Runden dieses Rennen in der Zeit von 11:22 Minuten für sich entscheiden. Mit 17 Sekunden Vorsprung und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 60 km/h ließ er den Konkurrenten keine Chance.

Nach der Mittagspause und zwei weiteren freien Trainings wurde im nächsten Zeittraining die Startreihenfolge für den zweiten Wertungslauf ermittelt.

Seine Überlegenheit zeigte Lukas Heim auch im zweiten Rennen und feierte somit einen beeindruckenden Doppelsieg.

Die Ergebnisse der einzelnen Rennen sind hier als pdf-Dokumente zum Download bereitgestellt.

Gut essen im Ristorante Del Gusto

Über den ganzen Tag sorgte die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Betreuer.

hjl

12.09.2021 - Leon Heimann siegt 2x in St. Wendel

5. Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto

Klasse S2

Die Heimann-Brüder Leon und Levin starteten beim fünften Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto im saarländischen St. Wendel: dem "Monaco im Supermoto".

"Wahnsinn, echt Wahnsinn" charakterisierte Daniel Heimann den sensationellen Doppelsieg in den beiden Läufen seines Sohnes Leon auf dem Stadtkurs. Vater Daniel war einst selbst ein Spitzenfahrer und muss es wissen. Der 15-jährige Realschüler Leon düpierte nämlich die zweithöchste Klasse S der Supermotofahrer, die über 18 Jahre alt sein müssen. Da Leon Heimann als Deutscher Meister der Jugend keinen Gegner mehr hatte, erhielt der 15-Jährige die Genehmigung drei Klassen höher zu starten.

Große Freude bei Leon Heimann. Der 15-jährige feierte zwei Siege an nur einem Tag. Dazu ging er noch in der Königsklasse „S1“ an den Start. © d.hei.

Leon hatte schon im freien Training gezeigt, dass er in St. Wendel den eisernen Willen zum Sieg hat. Im Zeittraining platzierte er seine 450er Husqvarna für die erste Startreihe.

Beim ersten Start am Sonntag kam Leon als Dritter um die erste Kurve und setzte sich in der Offroad-Sektion auf Platz zwei.

Es entstand ein spannender Fight um Platz eins, den sich Leon in der fünften Runde sicherte und dem ersten Sieg entgegen fuhr - 3000 Zuschauer jubelten.

Sieg nach Neustart des Rennens

Der zweite Lauf wurde nach fünf Runden abgebrochen, da zwei Fahrer schwer gestürzt waren. Leon war zu diesem Zeitpunkt erneut am Hinterrad des Führenden. Nach langen Diskussionen wurde eine Stunde später der Renn-Lauf komplett neu gestartet. Leon war hochmotiviert, er wusste, dass nochmal ein Sieg möglich ist. Nach dem Neustart dauerte es vier Runden, bis Leon wieder an der Spitze vorne weg fuhr. Er ließ sich den zweiten Sieg an einem Tag nicht mehr nehmen.

Sein Kommentar zu diesem riesigen Erfolg: "Ich bin überglücklich. Ich hatte schon vorher ein tolles Gefühl, dass es gut läuft. Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt." Im Gesamtklassement liegt er nun auf dem siebten Rang, er hat ein Saisonrennen weniger absolviert.

Klasse S1

Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Denn die besten drei Fahrer der Rennklasse S2 bekommen immer noch die Möglichkeit am Abschlussrennen in der Königsklasse S1 der Vollprofis teilzunehmen. Leon ließ sich diese Chance nicht entgehen und sagte sofort zu, nach nur 45 Minuten Pause erneut zu starten.

Die Begeisterung des Reifensponsors "Michelin Reifenwerke" war so groß, dass er Leon zwei "Rennreifen" sponserte. Sein Böbinger Teamchef Marcus Haas und Chefmechaniker Daniel hatten die Maschine für den vierten Start an diesem Tag vorbereitet - da Leon Heimann im Vergleich zu den Vollprofis schon zweieinhalb Rennläufe und ein Warm-Up in den Knochen hatte.

Zu Beginn drei Fahrer überholt

Als "Gaststarter" in der S1 durfte Leon sich hinter den letzten Fahrer der S1 aufstellen. Am Start fackelte der junge Aalener nicht lange und überholte in der ersten Runde gleich mal drei Fahrer. Als die Zielflagge geschwenkt wurde, war Leon auf dem 14. Platz unter 22 Startern.

Jugendklasse

Levin Heimann stürzt und kämpft sich zurück

Leons elfjähriger Bruder Levin platzierte im Zeittraining der Jugendklasse seine TC 65 auf einen starken vierten Platz für die Startaufstellung beider Rennen. Beim ersten Start wurde Levin eingeklemmt, fiel etwas zurück, konnte aber Runde für Runde wieder Plätze gut machen. Drei Runden vor Schluss gab es aber einen Crash, als Levin einen Gegner überholen wollte. So landete er letztlich auf dem neunten Platz.

Original-Zeitungsartikel, © Schwäbische Post

Im zweiten Lauf lief der Start besser. Levin kämpfte sich nach vorne, doch bei der Hälfte des Rennens rutschte ihm im Gelände das Hinterrad weg und er stürzte. Nichtsdestotrotz richtete sich Levin auf und kämpfte sich nochmals zwei Plätze nach vorne auf Platz sieben.

Die Heimann-Brüder werden auch das letzte Saisonrennen, noch in diesem Monat, in Großenhain (Sachsen) bestreiten.

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbische Post

29.08.2021 - Automobil-Clubslalom Schwäbisch Gmünd

Am 29.08.2021 wurde in Schwäbisch Gmünd ein weiterer Lauf zum ADAC Clubslalom Cup ausgetragen. Nicht selbstverständlich, nachdem coronabedingt die meisten der ursprünglich geplanten Veranstaltungen abgesagt wurden. Umso mehr fiebern die motorsportbegeisterten MCKT´ler Franziska und Tobias Gneiting jedem einzelnen „Rennen“ entgegen.

Petrus meinte es an diesem letzten Sonntag im August allerdings wieder nicht besonders gut mit den Rennpiloten. Die Wettervorhersage für den gesamten Tag war alles andere als rosig. Regenschauer und trockene Phasen wechselten sich ab, so dass es schwierig war, einzuschätzen, welche Reifen für diesen Parcours die richtigen sein würden.

Der BMW auf der Strecke, © b.gn.

Semislicks, Intermediates oder Regenreifen? Alles im Gepäck – aber welche Reifen sollten zum Einsatz kommen? Das war die große Frage, die alles andere als einfach zu beantworten war. Eine halbe Stunde vor Start der Klasse F9 – in der Franziska an den Start sollte (weil Doppelstarter) – musste endlich eine Entscheidung getroffen werden. Für Regenreifen war die Strecke nicht nass genug. Mit den Intermediates hatte man bisher keine Erfahrung, so dass nicht einmal klar gewesen war, mit welchem Reifendruck zu fahren wäre.

Schließlich entschied das Geschwisterpaar mit den bereits aufgezogenen Semislicks auf den Parcours zu gehen. Das gesamte Team stand unter Strom und hoffte auf drei „trockene“ Runden für beide TF-Rac!ng Starter. Doch leider setzte feiner Nieselregen ein, der die Straße bei rasantem Tempo schnell „schmieren“ ließ. Tapfer fuhr die 23-jährige die Einführungsrunden und absolvierte die erste Wertung fehlerfrei. Eine fallende Pylone im zweiten Wertungslauf – kurz vor der Ziellinie – kostete der jungen Fahrerin Platz 5 und verschlug sie auf einen enttäuschenden 10. Platz.

Ein Hoffen auf bessere Witterungsverhältnisse, während des Starts der Klasse F10, in der nun Tobias mit dem BMW 318ti compact an den Start durfte, war vergeblich. Im Gegenteil: der Himmel zog immer mehr zu und der Regen wurde allmählich - von Starter zu Starter - stärker. Glück hatte hier, wer etwas früher den Parcours durchfahren durfte. Trotz allem konnte/musste man zufrieden sein. Denn: schlimmer geht immer! Der 27-jährige testete in der Einführungsrunde, was mit dem BMW machbar war und wo die Gefahrenzonen lagen.

Tobias Gneiting oben auf dem Podest, © b.gn.

Gekonnt und mit viel Speed fegte er über die Strecke und konnte mit zwei fehlerfreien Runden rasante Zeiten einfahren, wobei er die beiden stärksten Kontrahenten hinter sich lassen und selber auf Platz 1 fahren konnte.

Zudem sicherte Tobias sich an diesem Tag den Sieg der Gesamtgruppe F, indem er die schnellste Zeit der Klassen F9, F10 und F11 erzielte. So konnte dieser Slalomlauf mit einem lachenden und einem tränenden Auge beschlossen werden.

Doch bereits am 12. September, wenn das Team TF-Rac!ng wieder an den Start geht, wird Franziska ihr Möglichstes tun, um fehlerfrei ins Ziel zu fahren und an die Zeiten ihres Bruders heranzukommen.

b.gn.

08.08.2021 - Phil Colin Strenge fährt in die Top-Ten

Rookie steigert sich stetig

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Youngster Phil Colin Strenge befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Der Nachwuchsrennfahrer aus Unterensingen startete am vergangenen Wochenende beim ADAC Kart Masters in Kerpen und lieferte zwei starke Rennen ab – belohnt wird er mit Meisterschaftspunkten.

Schon Halbzeit im ADAC Kart Masters: Schauplatz war diesmal der Erftlandring in Kerpen. Auf der 1.107 Meter langen Strecke gingen 140 Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland an den Start. Mit dabei auch Rookie Phil Colin Strenge. Der Youngster zeigt seit Jahresbeginn eine konstante Steigerung und mischte diesmal in den Top-Ten mit.

Der Start in das Wochenende verlief schon viel versprechend. Als 16. hatte Phil eine gute Ausgangslage für die Vorläufe. In turbulenten Rennen rutschte der elfjährige Youngster aber etwas ab und belegte Platz 19 im Zwischenklassement. "Im ersten Lauf bin ich während des Starts ins Aus gekommen und musste mich dann wieder vorkämpfen", erklärte der Schützling des MCKT Kirchheim/Teck.

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

Deutlich erfolgreicher verliefen die Finalrennen am Sonntag. Phil lieferte am Vormittag eine tolle Vorstellung ab und fuhr bis auf Platz zwölf nach vorne. Belohnt wurde er dafür mit Meisterschaftspunkten. Einen weiteren Sprung machte er im zweiten Durchgang. Diesmal lieferte er sich packende Zweikämpfe und sah als Neunter die Zielflagge – sein bisher bestes Junioren-Ergebnis im ADAC Kart Masters. Doch im Anschluss des Rennens gab es noch einen Rückschlag, durch eine Spoilerstrafe rutschte er auf Platz 14 ab.

"Ich war nach der Entscheidung im zweiten Rennen sehr enttäuscht. Ein Fahrer vor mit, hat bei der Einfahrt in der Boxengasse eine Vollbremsung gemacht. Darauf konnte ich nicht mehr reagieren und mein Spoiler ist rausgesprungen. Sowas muss nicht sein. Wenn wir das aber vergessen, war es ein gutes Wochenende. Ich habe mich wohl gefühlt und danke meinem Team, meinem Mechaniker Jochen und unserem Coach Bas Lammers für die tolle Unterstützung", zeigte sich Phil trotzdem gut gelaunt.

Schon in zwei Wochen geht es für den Schützling des LRT Racing Teams im ADAC Kart Masters weiter. Dann gastiert das Championat auf dem Schweppermannring in Ampfing.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

01.08.2021 - 3. Lauf zur SuperMoto-IDM in Mirecourt (F)

Am Wochenende vom 30.07. bis 01.08.2021 gastierte die Internationale Deutsche SuperMoto Meisterschaft zum ersten Mal im französischen Mirecourt. Trotz mäßiger Vorhersage blieb das Wetter gnädig und die Strecke bis auf eine kurze Ausnahme immer trocken.

S1

In der höchsten Klasse dominierte Marc Schmidt wieder einmal das Geschehen. Neben Pole und Sieg in Lauf 2 musste er sich nur in Lauf 1 geschlagen geben. Aufgrund des kurzen Schauers entschied er sich für Regenreifen vorn und stürzte damit 2x, trotzdem reichte es noch für einen sensationellen dritten Platz.

Marc Schmidt #41 geht beim Start in Führung, © si.deh.
Andy Roller #86 wird im Offroad immer besser, © si.deh.

Andy Roller qualifizierte sich auf dem starken 12. Platz. In beiden Rennen wurde er sehr guter 13. Im ersten Durchgang mit Chaos und Sturz, im zweiten fehlerlos und nach 12 Runden mit 35 Sekunden schnellerer Rennzeit als im ersten Lauf. Sehr zufrieden geht es für ihn in 2 Wochen zum Gaststart in der schwedischen Meisterschaft.

S2

Kevin Zambrano war das Glück in Mirecourt nicht vergönnt. Nach solidem Qualy auf Rang 20 und Sturz im ersten Rennen lief es im 2. Rennen super und Kevin war lange auf Platz 10, bis er im engen Nahkampf mit mehreren Konkurrenten leider stürzte und 20. wurde.

Kevin Zambrano #515 lange Zeit auf Platz 10, © si.deh.
Airtime bei Leon Heimann #16, © si.deh.

Bei Leon Heimann lief auch nicht alles glatt, unverdiente Stop-And-Go-Strafe, ausgebremster Motor,… immer wieder wurde er zurück geworfen und kämpfte sich wieder spektakulär nach vorne. Die MCKT-Kollegen bejubelten die Überholmanöver im Offroad und auf Asphalt. Die tollen Plätze 13 und 10 waren am Ende das Ergebnis. Der Speed hätte für P3 der S2-Wertung gereicht, wenn man die Gaststarter unberücksichtigt lässt.

S3

In der S3 startete Kenny Leibold vom 6. Platz und konnte im ersten Rennen auf Platz 5 nach vorne fahren (was abzüglich 2 Youngster ein Podium in der S3 hätte sein können), dann kamen leider 2 Stürze dazwischen. In Lauf 2 dann ein guter 10. Platz mit etwas weniger Risiko und ohne Sturz.

Kenny #23 in seinem Element, © si.deh.
Jonny in action, © si.deh.

Jonny Oswald fuhr starke Zeiten und landete 2x souverän in den Punkten auf den Plätzen 16 und 18 im vollen Starterfeld mit 36 Teilnehmern

S5

In der S5 fuhr Moritz Eckbauer als Youngster mit der 250er auf die guten Plätze 18 und 21 nach vorne und verbesserte sich von Qualy zu Rennen 1 und 2 jeweils um 2 Sekunden!

Rookies

Bei den kleinsten Rookies mit 65 cm³ nahm Levin Heimann mit den tollen Plätzen 6 und 5 wieder viele Punkte mit nach Hause und verteidigte seinen 3. Meisterschaftsplatz.

Klasse S5: Schräg, schräger, Moritz, © si.deh.
Rookies: Levin #12 rast durch den Offroad , © si.deh.

Ü40-Cup

Haubi bleibt auf Platz 2 in der Meisterschaft, © si.deh.

In der Ü40-Klasse kam Niko Haubensack nicht ganz so gut zurecht wie in Schleiz, als er seinen ersten Saisonsieg einfahren konnte und landete in Lauf 1 auf dem 4. Platz. In Durchgang 2 lag er erneut auf Rang 4, bis ihn ein Sturz auf den 6. Platz zurückwarf.

Christof Bartsch kam mit der kraftraubenden Strecke gut zurecht, mit dem Start in Lauf 1 aber nicht und fiel vom 3. Startplatz auf den achten Platz in Kurve 1 zurück. Danach war er schnell wieder auf der 5. Position, dort war aber Endstation.

Im 2. Durchgang gelang der Start und Bartsch brachte den guten 3. Platz sicher ins Ziel.

Christof immer besser in Fahrt , © si.deh.
Magnum setzt sich in den Top 10 fest, © si.deh.

Magnus "Magnum" Hoyer landete mit 2 tollen Rennen jeweils in den Top 10. Den starken 9. Platz in Lauf 1 konnte er mit einem hart erkämpften 7. Platz in Lauf 2 sogar noch toppen.

Welf Ernst musste am Samstag einen ordentlichen Sturz mit gebrochenem Helm und Schrammen im Gesicht wegstecken. Trotz Pferdekuss kämpfte er sich auf Platz 13. Im 2. Lauf am Folgetag waren die Schmerzen größer, aber der Kampfgeist wuchs mit. Welf kämpfte wieder um Platz 13 bis in die letzte Runde, dann brach der Auspuff und das Großhirn, denn Welf gab auf und damit viele Punkte her ;-)

W11 beißt sich durch, und wie…, © si.deh.
Axel in den Punkten, © si.deh.

Axel Simon ist nach seiner Verletzung im letzten Jahr im Offroad immer noch etwas auf der sicheren Seite unterwegs und noch nicht zurück zu alter Leistungsstärke. Trotzdem kämpfte er sich zweimal in die Punkte und landete trotz Motorausbremsern auf den Plätze 19 und 18.

In 4 Wochen geht es in Oschersleben weiter mit dem besten Team MCKT-Racing.

© si.deh.
© si.deh.

© si.deh.
© si.deh.

chr.b

18.07.2021 - Phil Colin Strenge setzt Entwicklungsphase fort

Starkes Zeittraining und mehrere Rennbestzeiten in Wackersdorf

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Das ADAC Kart Masters war am vergangenen Wochenende zum zweiten Durchgang im Prokart Raceland Wackersdorf zu Gast. Nach seinem dritten Platz beim SAKC vor wenigen Tagen, wollte Phil Colin Strenge an der Vorstellung anknüpfen und lieferte am Wochenende eine gute Vorstellung ab.

Mit seinen elf Jahren gehört Phil Colin Strenge bereits zu den schnellsten Fahrern im Feld der OK Junioren. Das zeigte sich nun auch wieder in Wackersdorf. Im Qualifying sorgte der Rookie für eine kleine Überraschung. Als Viertschnellster ließ er die erfahrenere Konkurrenz hinter sich und hatte eine gute Ausgangslage für die Heats.

In diesen verlor er zwar am Start wieder etwas an Boden, mischte diesmal aber im vorderen Mittelfeld mit. In beiden Heats fuhr der Youngster aus Unterensingen die Rennbestzeit und zog als Neunter in die Finals ein. "Es fehlt mir immer noch das Vertrauen in solch einem großen Feld. Man findet aber von Rennen zu Rennen mehr Routine, die es nun gilt, positiv einzusetzen", sagte Phil am Samstagabend.

Phil Colin Strenge AKM Wackersdorf, © Björn Niemann

Der Start in das erste Finale am Sonntag verlief hingegen reibungslos. Von Anfang an hatte Phil tolle Zweikämpfe und zeigte das ein oder andere Überholmanöver. Mit der zweitschnellsten Rennrunde im Gepäck kam er als Zwölfter ins Ziel und sicherte sich seine ersten Meisterschaftspunkte.

Leider verlief der zweite Durchgang nicht so reibungslos. Bei einem Gerangel kam es zu einer Kollision und der Youngster aus dem Lanari Racing Team musste aufgeben.

"Der Einschlag war nicht ohne, bis auf einen ersten Schock ist mir aber nichts passiert. Ansonsten war das erste Finale ganz gut, ich hatte einige schöne Überholmanöver. Wir müssen nun weiter an mir und dem Rennablauf arbeiten. Wenn das einmal passt, kämpfen wir um Siege”, sagte Phil abschließend.

Vielleicht schafft er den Durchbruch schon in drei Wochen, dann geht es für das ADAC Kart Masters auf dem Erftlandring in Kerpen weiter. Schon eine Woche zuvor ist die Deutsche Junioren-Kart-Meisterschaft im belgischen Genk zu Gast. Die Strecke kennt Phil bereits von seinem Start bei der Europameisterschaft Mitte Mai.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

17.07.2021 - SuperMoto-Training

Am Samstag, den 17. Juli 2021 fand das 2. Offene SuperMoto-Training und leider auch das letzte in 2021 statt. Der Ersatztermin wird für ein Jugendkart-Rennen verwendet.

Welf #211, © k.sch.

Das Training war wie das vorangegangene innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Aufgrund der Corona-Regeln wurde das Training wieder mit 2 Fahrerlagern durchgeführt, so dass der geforderte Mindestabstand jederzeit eingehalten werden konnte.

Wie bereits beim ersten Training mussten alle Teilnehmer beim Betreten des Platzes am Schiebetor, bei der technischen Abnahme und am Nennbüro wie vorgeschrieben einen Mund-Nasenschutz tragen.

Dieses Mal wurde eine noch nie gefahrenen Streckenvariante für die Teilnehmer aufgebaut. Alle waren von der technisch anspruchsvollen Strecke vollauf begeistert, und wünschen sich, dass diese 2022 wieder als Variante bei einem Training gefahren wird. Der Offroad konnte aufgrund eines massiven Regenschauers am Freitagmittag leider nicht mit benutzt werden.

Jonny #151 und Haubi #28, © k.sch.
Kenny #23, © k.sch.

Glücklicherweise gab es auch dieses Mal nur wenige harmlose Ausrutscher, so dass die DRK-Mitglieder den Teilnehmern wieder in Ruhe zuschauen konnten.

Wie schon des Öfteren hatten wir auch dieses Mal mit Luca Grünwald einen prominenten Fahrer am Start. Er nutzte den Samstag zu einer Trainingseinheit mit der SuperMoto, da aufgrund der Unwetter in der Eifel der dort geplante Lauf zur IDM Superbike 1000 auf dem Nürburgring abgesagt wurde. Er meinte: "Ich komme wieder, wenn ich Zeit habe…".

Axel #97, © mckt
Christof #15 und Flo #80, © mckt

Alle Teilnehmer hatten richtig Spaß, fuhren wieder mit einem breiten Grinsen zum Platz hinaus und hoffen, dass es doch noch weitere Trainings gibt.

Bilder von den SuperMoto Trainings 2021 sind unter www.bilder.mckt.de zum Download bereitgestellt.

k.sch.

11.07.2021 - Regensieg für Phil Colin Strenge

Positiver Trend in Wackersdorf im SAKC fortgesetzt

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Nach dem guten Saisonstart in den Süddeutschen ADAC Kart Cup, gehörte Phil Colin Strenge auch am vergangenen Wochenende zu den Spitzenfahrern der Junioren. Allein ein technisches Problem im letzten Rennen kostete den Tagessieg. Schon in wenigen Tagen geht es für ihn mit dem ADAC Kart Masters ebenfalls in Wackersdorf weiter.

Das 1.197 Meter lange Prokart Raceland hielt am vergangenen Wochenende einige Überraschungen für die Fahrerinnen und Fahrer des SAKC bereit. Wechselhaftes Wetter am Rennsonntag sorgte für teils schwierige Bedingungen. Davon unbeeindruckt blieb Rookie Phil Colin Strenge.

Phil Colin Strenge fährt auf Siegerpodium, © Björn Niemann

Schon im Zeittraining setzte der elfjährige Unterensinger mit der Bestzeit ein Ausrufezeichen, fiel aber leider durch eine Spoilerstrafe auf Position drei zurück. Diesen Platz verteidigte er auch im Verlauf des ersten Wertungslaufes am Samstagabend. „Ich freue mich, dass ich immer mehr Vertrauen in die neue Klasse finde. Für mich ist es wichtig Erfahrungen zu sammeln und immer einen Schritt nach vorne zu machen”, war Phil gut gelaunt.

Sonntags setzte dann Regen in der Oberpfalz ein, ein Terrain auf welchem sich der Schützling des Lanari Racing Teams sehr wohl fühlt. Schon fast routiniert kämpfte Phil an der Spitze des Junioren-Feldes mit und wurde als Sieger gewertet. Leider blieben die Mühen am Ende unbelohnt. Nur eine Runde nach dem Start zum dritten Lauf musste er die Box ansteuern. Nach einer kurzen Reparatur eilte er dem Feld mit einer Runde Rückstand hinterher. Trotzdem stand er als Dritter der Tageswertung noch auf dem Podium.

„Das war natürlich schade, ich bin in dem Rennen deutlich schnellere Zeiten als alle anderen gefahren. Das hat mir gezeigt, dass wir für das ADAC Kart Masters konkurrenzfähig sind“, blickte der Baden-Württemberger bereits auf die kommenden Aufgaben.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

Hier gibt es alle Berichte des aktuellen Jahres

Verantwortlich für den Inhalt (wenn nicht anders angegeben):
MCKT