MCKT - Motorsportclub Kirchheim/Teck

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23.10.2021 - Leon Heimann will jüngster deutscher Meister werden

5. Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto

Ein Bericht der Schwäbischen Post (23.10.2021), von Helmut Banschbach:

Original-Zeitungsartikel, © Schwäbische Post

Super-Moto-Sport, 15-jähriger Realschüler aus Aalen lässt mit vier Siegen in zwei Rennen die ältere Konkurrenz alt aussehen. Sein Bruder Levin steht auf Platz 3 in der Jugendklasse.

Der Endspurt war herausragend, eine Superleistung in der internationalen deutschen SuperMoto- Meisterschaft: Neuling Leon Heimann gewann alle vier Läufe in den letzten beiden von sechs Saisonrennen der zweithöchsten S-Klasse in St. Wendel (Saarland) und im sächsischen Großenhain - das gab es schon lange nicht mehr.

Hätte der 15-jährige Realschüler aus Aalen-Hofherrnweiler nicht beim allerersten Rennen gefehlt, dann wäre im Gesamtergebnis vermutlich noch eine bessere Platzierung als der sehr gute 5. Rang herausgesprungen.

Selbst die vor ihm rangierenden Konkurrenten waren von seiner Fahrweise geschockt und zogen den Hut. Leons Teamchef Marcus Haas vom MH Racingteam schüttelte beim Treffen in seinem Motorradgeschäft in Böbingen fast ungläubig den Kopf, um dann festzustellen: "Ich habe es schon während der Saison gefühlt, dass aus diesem Jungen mal ein Meisterfahrer werden kann."

Doch zunächst zum Sportgeschehen. Leon war auch beim Saisonfinale in Großenhain nicht zu schlagen und ging mit dem Doppelsieg von St. Wendel im Gepäck mit voller Euphorie in die ersten Trainings auf eine Strecke, die für ihn Neuland war.

Von der Meute gejagt - doch niemand kann ihn einholen. Leon Heimann # 16 sorgte in der Super-Moto-Sport-Saison für mächtig Furore und feierte einige Siege, © hei.

Er konnte sich in beiden freien sowie im Zeittraining die Poleposition für beide Rennläufe am Renntag sichern. Morgens fuhr Leon im Warm up ebenfalls die schnellste Runde, und es war jetzt klar: der Sieg würde nur über ihn gehen. Im ersten Lauf ging er ab der dritten Runde in Führung, legte auf seiner 450er Husqvarna ein Wahnsinnstempo vor, so dass er am Ende mit über 8 sec Vorsprung gewann. Im zweiten Lauf ließ Leon nichts anbrennen und fuhr einen souveränen Start-Ziel-Sieg ein. Zur Belohnung durfte Leon wieder in der höchsten Klasse S1 starten und fuhr bei mehr als 20 Startern auf den 14. Platz vor.

Endstand S2-Meisterschaft: 1. Andre Ziegler (Thüngersheim) 247 Punkte, 2.Frank Ensenauer (Achern) 247, 3. Mika Doppert (Wipshausen) 203, 4. Sven Kromer (Achern) 180, 5. Leon Heimann (Aalen) 167 Punkte, bei einem Rennen weniger.

Beim jüngeren Bruder Levin verlief es auch nach Plan: Im Zeittraining Platz 3 für beide Rennläufe. Im ersten Lauf verlor der Elfjährige am Start 2 Plätze, konnte sich aber 3 Runden vor Schluss auf Platz 3 zurückkämpfen und stand somit auf dem Podium Platz 3. Im zweiten Lauf lief es nicht ganz nach Wunsch. Durch ein Überholmanöver auf einer ungünstigen Spur, verlor er zwei Plätze und wurde Sechster.

In der Meisterschaft behauptete Levin trotzdem seinen dritten Platz und wurde am Abend bei der Meisterfeier dafür geehrt - es war auch für ihn eine herausragende Saison.

Endstand Rookies (Jugendklasse): 1. Til Albrecht (Großröhrsdorf) 300 Punkte, Lean Muherina (Unterföhring) 264, 3. Levin Heimann (Aalen) 203.

Teamchef Marcus Haas aus Böblingen freut sich über die Erfolge seiner beiden Schützlinge Leon (links) und Levin, © ban.

Wie geht's jetzt weiter. Bei der Lagebesprechung im Haas'chen Motorradladen ging Leon nochmals auf seine unglaublichen vier Siege zum Saisonende ein: "Ich besaß die größte Fitness. Wenn du sechs bis sieben Sekunden vor dem Feld führst, kannst du die Konkurrenten besser kontrollieren. Ich will ja auch mal jüngster deutscher Meister in meinem Sport werden." Zugute kommt ihm dabei die Regelung, dass die ersten drei der S2-Meisterschaft automatisch in die Superliga aufsteigen, der Vierte und Fünfte dann, wenn sie wollen. "Und ich will", betont Leon nachdrücklich.

Auch Teamchef Marcus Haas unterstützt das Ausnahmetalent in dieser Haltung: "Was sollen wir noch in der 2. Liga, wenn Leon mit vier Siegen zuletzt die Konkurrenz hat alt aussehen lassen? Für uns gibt es nur einen Weg und der führt in die Klasse der Vollprofis, in der Starter aus acht Nationen um den internationalen deutschen Titel fahren. Wir werden unsere Ziele diesmal tiefer hängen, denn Leon steht trotz seines Talentes noch nicht ganz oben, sondern hat das Potential sich weiter zu steigern."

Immerhin bekommt er von Husqvarna zwei neue Bikes gestellt, so dass sich das Team aufs neue Jahr freut. Ganz besonders auch Betreuer und Vater Daniel Heimann, der aufgeregt konstatiert: "Das ist doch ein Traum, wenn man sich mit Kontrahenten wie Weltmeister Marc-Reiner Schmidt (Friedrichshafen) messen darf."

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post, (www.schwaebische-post.de)

17.10.2021 - Marc-Reiner Schmidt, Weltmeister SuperMoto S1

Am Wochenende vom 16. bis 17.10.2021 fand im Motodrom "Castelletto di Branduzzo" (Italien) der letzte Lauf zur "SuperMoto S1GP World Championship" statt. Bei dieser Veranstaltung konnte sich Marc-Reiner Schmidt den Weltmeistertitel SuperMoto S1GP sichern.

Angereist nach Italien war Marc-Reiner mit 17 Punkten Vorsprung. Für die Superpole am Samstag konnte er sich bereits für den 1. Startplatz qualifizieren.

Voller Einsatz, © mrs.

In diesem Lauf wurde er sehr heftig von dem mehrfachen Weltmeister Thomas Chareyre attackiert, und es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Mit einem erreichten 3. Platz hatte er jedoch immer noch 13 Punkte Vorsprung. Aber es sollte noch heftiger kommen.

Beim zweiten Lauf am Sonntag rutschte Marc-Reiner in der ersten Runde raus, konnte aber die Lücke zur Spitze wieder zufahren. Als er dann an Thomas Chareyre vorbeizog, attackierte ihn dieser wieder mit einem sehr heftigen Konter, sodass Marc-Reiner zu Boden ging. Glücklicherweise konnte er bis zum Rennende ebenfalls wieder auf den 3. Platz vorfahren. Durch den Sturz wurde seine SuperMoto zwar ziemlich stark beschädigt, konnte aber bis zum dritten Lauf wieder repariert werden.

Siegerehrung, © mrs.

In der Pause musste Marc-Reiner von seinem Physiotherapeuten behandelt werden. Dieser stellte fest, dass der Mittelfuß gebrochen war. Doch dies konnte Marc-Reiner nicht aufhalten.

Im Superfinale sicherte er sich wieder den 3. Platz und wurde somit Weltmeister mit 7 Punkten Vorsprung vor Thomas Chareyre!

Endstand
SuperMoto S1GP World Championship:

1. Marc-Reiner Schmidt, GER, 359 Punkte
2. Thomas Chareyre, FRA, 352 Punkte
3. Lukas Hollbacher, AUT, 330 Punkte

Wir gratulieren unserem Weltmeister Marc-Reiner Schmidt zu seinem Titel!

Zusätzlich gewann Marc-Reiner am 10. Oktober zum dritten Mal in Folge das SUPERBIKER Rennen in Mettet (Belgien), was vor ihm auch noch keinem gelang. Es gilt als das größte SuperMoto Event seiner Art.

k.schl.

03.10.2021 - Phil-Colin Strenge weiter im Aufwind

Finale der Deutsche Junioren Kart-Meisterschaft in Ampfing

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

Mit Platz fünf beim ADAC Kart Masters in Mülsen scheint für Phil Colin Strenge der Knoten geplatzt und der Youngster überzeugte auch beim Finale der DKM mit Platz zehn nach dem Zeittraining. Die höchste deutsche Kartrennserie war zum Saisonabschluss auf dem Schweppermannring in Ampfing zu Gast.

"Ich habe mich noch den ganzen Sonntag nach Mülsen über den Pokal gefreut. Es läuft nun immer besser und daran schließen wir dieses Wochenende an", war der Elfjährige sehr zuversichtlich vor den Läufen in Oberbayern.

Nachdem er schon im Jahresverlauf in den freien Trainings immer richtig schnell war, zeigte er diese Performance auch im Zeittraining und war starker Zehnter in dem internationalen Feld der DJKM.

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

An dieser Position hielt er auch im ersten Vorlauf fest und wurde als guter Zwölfter abgewinkt. Doch mit einer Kollision im zweiten Durchgang fiel Phil im Zwischenranking zurück. "Schade, ich wäre morgen gerne aus einer der vorderen Reihen in das Finale gestartet", sagte der Schützling aus dem Lanari Racing Team am Samstagabend.

In den beiden Finals war es schwer für den Kart Republic-Piloten Boden gut zu machen. Im ersten Lauf verwehrte zusätzlich eine Spoilerstrafe seine ersten Punkte in der höchsten deutschen Kart-Meisterschaft.

In zwei Wochen geht es für den jungen Unterensinger weiter, dann startet in Wackersdorf das Finale des ADAC Kart Masters.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

26.09.2021 - Bundesendlauf Jugendkartslalom

Samuel Derr ist drittschnellster ADAC Kart Slalom Fahrer seiner Altersklasse

Am 25. und 26.09.2021 trafen sich in Bad Aiblingen (Bayern) die besten ADAC Kart Slalom Fahrer aus ganz Deutschland zum Bundesendlauf. Diese hatten sich während der Saison, in 17 regionalen Meisterschaftsläufen für das Turnier qualifiziert.

Der Ablauf des Meisterschaftslaufes ist wie bei jedem Kart-Slalom Rennen. Vorab wird ein Kurs mit Pylonen abgesteckt. Dieser kann dann von den Fahrern und deren Trainern abgelaufen werden. Das ist eine sehr entscheidende Phase, denn der Kurs darf später nicht falsch gefahren werden und Brems- wie auch Einlenkpunkte müssen gefunden werden, damit später keine Pylone angefahren wird und die Aufgaben schnellstmöglich nacheinander durchfahren werden können.

Streckenbegehung vor dem Rennen, © na.hi.

Nach der Streckenbegehung startet der erste Fahrer zu seinem Trainingslauf. Anders als in anderen Motorsportarten wird dabei das Kart vom jeweiligen ausrichtenden Verein gestellt. Jedes Kind fährt somit mit demselben Kart. Technische Vorteile sind dadurch ausgeschlossen. Nach dem Trainingslauf gibt es dann noch Tipps vom Trainer und schon geht es in den ersten Wertungslauf. Jetzt muss alles gegeben werden. Gefahren wird gegen die Zeit, denn der schnellste Fahrer gewinnt.

Die Pylonen müssen aber unbedingt stehen bleiben, denn fällt eine Pylone gibt es hierfür 2 Strafsekunden. Wird eine Figur falsch oder nicht gefahren, werden 10 Strafsekunden auf die gefahrene Zeit addiert.

An diesem 26. September durfte sich Samuel Derr aus Dettingen/Teck in der Klasse 2 (Geburtsjahr 2009 und 2010) mit 49 Fahrern aus ganz Deutschland messen. Das Wetter war ideal, die Sonne schien und der Kurs war trocken.

Samuel auf der Strecke, © na.hi.

Der Trainingslauf lief sehr gut. Samuel nutzte die Runde, um sich mit dem Kart und der Strecke vertraut zu machen. Er fuhr eine schnelle Runde und auch alle Pylonen blieben stehen.

Jetzt stieg die Anspannung und das Wichtigste war nun, nicht nervös zu werden. Die ersten Fahrer fuhren ohne Fehler in unter 39 Sekunden den Parcours ab. Ein Fehler oder eine Zeit über 39 Sekunden bedeutete, dass es kaum noch Chancen gab, vorne mitzuspielen. Seine erste Runde war schnell, einige Pylonen wackelten aber es blieben alle stehen.

Im Ziel war die Freude dann groß, als die Zeitmessung bei 38,60 Sekunden stehen blieb. Voller Freude stieg Samuel aus dem Kart und musste dann warten, bis alle Fahrer ihren ersten Wertungslauf absolviert hatten.

Vor dem zweiten Wertungslauf war die Anspannung dann noch größer, denn es war klar, dass eine Top Platzierung möglich sein könnte. Jetzt bloß keine Fehler machen, spät bremsen, das Kart immer am Limit bewegen und ja keine Pylone werfen. Nach nur 38,67 Sekunden war der zweite Lauf vorbei, alle Pylonen blieben stehen und Samuel freute sich über einen zweiten super Lauf. Jetzt nur noch hoffen, dass die anderen Fehler machen oder langsamer sind. Erst wenn alle 50 Fahrer gefahren sind, ist sicher, welchen Platz man hat.

Samuel auf Platz 3, © na.hi.

Es reichte für den dritten Platz. Die Freude war riesig. Das ganze Team des ADAC Württemberg gratulierte Samuel, der es nicht fassen konnte, jetzt offiziell drittschnellster ADAC Kart Slalom Fahrer seiner Altersklasse in Deutschland zu sein. Nur ein Fahrer aus Bayern und ein Fahrer aus Saarbrücken waren einen kleinen Tick schneller.

Das Ziel, unter die Top 10 zu kommen, wurde übertroffen und die Freude bei Samuel, seinem Vater, der auch sein Trainer ist, seiner Mutter und seinem größten Fan, seinem Opa, der extra für das Rennen angereist war, erschien unfassbar groß.

Nächstes Jahr wird der ADAC Württemberg zum Bundesendlauf einladen. Samuel steigt dann in die Klasse 3 auf. Die neuen, auch älteren Gegner werden sicher wieder eine neue Herausforderung. Doch das Ziel ist klar: "Noch schneller werden!".

na.hi

26.09.2021 - Finale der SuperMoto-IDM in Großenhain

Am Wochenende vom 25. bis 26.09.2021 fand auf dem Flugplatzkurs im sächsischen Großenhain das Finale der Internationalen Deutschen SuperMoto Meisterschaft statt. Bei bestem Wetter wurden die Meister in den verschiedenen Rennklassen gekürt. Der MCKT war in fast allen Klassen vertreten und durfte einige Erfolge einfahren und Pokale mit nach Hause nehmen.

S1

In der höchsten Klasse war die Meisterschaft vor der letzten Veranstaltung noch völlig offen. Am Ende konnte der amtierende Meister Simon Vilhelmsen (DEN) seinen Titel verteidigen und Jan Deitenbach knapp bezwingen.

Simon Vilhelmsen (#1) ist der alte und neue Internationale Deutsche Meister, © lw_projects
Andy Roller #86 pusht im Offroad, © si.deh.

MCKT-ler Andy Roller hatte noch Chancen auf Platz 9 in der Meisterschaft, konnte jedoch aufgrund von Getriebeproblemen im Zeittraining keine gezeitete Runde fahren und somit von ganz hinten starten. In den beiden Läufen funktionierte das Getriebe wieder, jedoch machte die Kupplung Probleme. Trotzdem konnte Andy von Startplatz 18 auf die Plätze 11 und 12 nach vorne fahren und somit den 11. Gesamtplatz verteidigen.

S2

Der 15-jährige Leon Heimann war in Großenhain erneut sensationell unterwegs und konnte nach seinem Doppelsieg beim Saison-Highlight in Sankt Wendel auch in Großenhain beine S2-Läufe souverän gewinnen. Mit 100 Punkten in 4 Läufen katapultierte er sich auch in der Gesamtwertung auf den großartigen 5. Platz nach vorne.

Leon Heimann #16 "über den Wolken", © si.deh.
Kevin Zambrano mit gutem Saisonabschluss trotz Plattfuß-Pech", © si.deh.

Auch Kevin Zambrano fuhr in Großenhain starke Rennen und kämpfte um Platz 12 im ersten Rennen. In dem vorletzten Runde ging ihm im Offroad kurz der Motor aus und er verlor leider ein paar Plätze und kam als 15. ins Ziel. Im 2. Rennen musste er seine Honda leider mit Plattfuß abstellen.

S3

In der S3 hat Kenny Leibold mittlerweile gelernt, dass es hilft, nicht zu stürzen, um gute Ergebnisse einzufahren. Das hat ihn auf die hervorragenden Plätze 6 und 4 abzüglich der Gaststarter und Youngster gebracht und in der Meisterschaft nach vorne auf den 10. Gesamtplatz.

Kenny #23 in seinem Element, © si.deh.
Jonny in den Punkten, © si.deh.

Auch Jonny Oswald konnte aus Großenhain wieder einige Punkte für Platz 13 und 16 mit nach Kirchheim bringen und landete in der Meisterschaft auf dem 23. Platz.

S5

In der S5 kommt Moritz Eckbauer als Youngster mit der 250er immer besser zurecht und holte sich nach Rang 13 im ersten Durchgang einen tollen 10. Platz in Durchgang 2.

Rookies

Bei den kleinsten Rookies mit 65 cm³ nahm Levin Heimann mit den tollen Plätzen 6 und 5 wieder viele Punkte mit nach Hause und verteidigte seinen 3. Meisterschaftsplatz.

Klasse S5: Moritz Eckbauer, © si.deh.
Rookies: Levin #12 auf Platz 3 in der Deutschen Rookies-Meisterschaft , © si.deh.

Ü40-Cup

In der Ü40-Klasse stand mit Steffen Jung der Meister schon nach Sankt Wendel fest. Dahinter hatten noch 5 Fahrer die Chance auf Platz 2 in der Meisterschaft, darunter die MCKT-Fahrer Niko Haubensack und Christof Bartsch.

5 Fahrer beim letzten Rennen noch im Kampf um den 2.Meisterschafts-Platz, © si.deh.
Haubi konzentriert vor Christof auf Platz 3 und 4 in der Meisterschaft, © si.deh.

Nach Pole Position und Holeshot sah es für Haubi lange nach einem Sieg im ersten Lauf aus, am Ende musste er sich jedoch mit dicken Unterarmen mit dem 2. Platz zufriedengeben. Im zweiten Durchgang bremste Haubi leider erste seinen Motor aus, später kam noch ein Sturz hinzu. Mit Platz 10 konnte er jedoch gerade noch den 3. Meisterschaftsplatz retten.

Am Ende muss gefeiert werden, © Video von Raptorhauser
Magnum burnt im Hawaii-Hemd, © Video von Raptorhauser

Christof Bartsch landete in Lauf 1 knapp hinter Haubensack auf dem guten dritten Platz. Im zweiten Rennen konnte er direkt den Start gewinnen und sich in den ersten Runden einen Vorsprung herausfahren, den er bis ins Ziel verteidigen konnte. Mit dem ersten Sieg seit 2016 konnte er noch den 4. Platz in der Gesamtwertung sicherstellen.

Axel Simon, © si.deh.

Magnus "Magnum" Hoyer verlor einen sensationellen 5. Platz im ersten Durchgang in der letzten Runde um Haaresbreite als er sich zu sicher war und zu früh Speed rausgenommen hatte. In Lauf 2 kämpfte er bis zur Ziellinie und konnte in der letzten Kurve erneut Platz 6 erkämpfen und somit seinen 8. Platz in der Meisterschaft sichern.

Welf Ernst, © si.deh.

Axel Simon erreichte mit Platz 10 im ersten Rennen sein bestes Saisonresultat und landete im zweiten Rennen auf dem 15. Platz.

Damit schob er sich in der Meisterschaft noch an 2 Kollegen vorbei und auf Rang 21 nach vorne.

Welf Ernst landete im heiß umkämpften Mittelfeld auf den Plätzen 16 und 14. In der Meisterschaft wurde er am Ende 23., jedoch auch nur 10 Punkte hinter Platz 15, was zeigt, wie eng es von Platz 10 bis 25 im Ü40-Cup oft zugeht.

Am Abend wurde nach der Jahres-Siegerehrung mal wieder richtig gefeiert. Zum Glück ohne Beweisfotos.

Axel fährt wie die Feuerwehr auf Platz 10, © si.deh.
W11 wie immer großer Sportsmann im Anschluss, © si.deh.

Es war in Anbetracht der schwierigen Pandemie-Umstände eine super Saison - Danke dafür an ADAC, DMSB und vor allem an das beste Team MCKT-Racing mit allen Partnern, Betreuern, Helfern, Eltern, Freunden, Sponsoren.

© mckt

Vielen Dank an Silke für die super Bilder und auch an Lorenz Hauser für die Top Videos (immer zu empfehlen und leicht zu finden in youtube unter „raptorhauser“)

Doch die Saison ist noch nicht vorbei - in 2 Wochen steht im belgischen Mettet mit der 34. Auflage des "Superbiker" das weltweit größte Supermoto-Rennen mit über 350 Teilnehmern an, natürlich wieder mit einigen MCKT-lern am Start!

chr.b

26.09.2021 - Phil Colin Strenge erlebt erfolgreiche Wochen in Mülsen

Mehrmals Top-Fünf auf Rennstrecke in Sachsen

Rennbericht von Björn Niemann (Fast-Media):

Die vergangenen Wochenenden startete Rookie Phil Colin Strenge gleich mehrmals in der Arena E in Mülsen. Sowohl beim Finale des Süddeutschen ADAC Kart Cup, als auch beim ADAC Kart Masters hatte er allen Grund zur Freude und zeigte in seinem Rookiejahr eine tolle Entwicklung.

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

Zum Finale des Süddeutschen ADAC Kart Cup erlebte Phil Colin Strenge schwierige Bedingungen auf dem 1.315 Meter langen Kurs.

Regen und Sonne wechselten sich ab und sorgten dafür, dass sich der Schützling des Lanari Racing Teams schnell umstellen musste. Das gelang ihm in den Rennen mit Bravour und er schloss das Wochenende als Dritter ab.

Dieses gute Resultat beflügelte den Youngster aus Unterensingen auch für das ADAC Kart Masters, welches am vergangenen Wochenende mit 133 Teilnehmern in Mülsen zu Gast war. Das Feld der Junioren war hart umkämpft, entsprechend musste sich Phil gegen die ältere Konkurrenz behaupten. In den Vorläufen zeigte er teilweise schon seine Möglichkeiten und fuhr bis in die Top-Ten nach vorne. So auch im ersten Finale am Sonntag, welches er diesmal bei strahlendem Sonnenschein als Elfter beendete.

Phil Colin Strenge, © Björn Niemann

Im zweiten Durchgang kämpfte das halbe Feld um den Sieg. Von Platz eins bis 14 hingen die Pilotinnen und Piloten eng zusammen. Phil zeigte aber seine Stärken und wurde am Ende als Fünfter gewertet. Damit fuhr er seinen ersten Junioren-Pokal ein.

"Wow, ich bin sehr stolz meinen ersten Junioren-Pokal im ADAC Kart Masters einzufahren. Das Rennen war sehr fordernd. Ich habe mich versucht aus allem Gerangel herauszuhalten und werde nun mit dem Ergebnis belohnt", strahlte der Elfjährige am Abend.

Schon kommendes Woche geht es für den Schützling aus dem Lanari Racing Team weiter. Dann gastiert die Deutsche Junioren-Kart-Meisterschaft zum Finale im bayerischen Ampfing.

Björn Niemann, (fast-media.eu), (kart-magazin.de)

18.09.2021 - ADAC Kart Rookies Cup

beim MC Kirchheim/Teck

Am 18. September fand auf dem VÜP der 4. Wertungslauf zum ADAC Kart Rookies Cup statt. Dreizehn Jugendliche aus Baden-Württemberg nutzten diese Gelegenheit, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, der leider im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte.

Fliegender Start, © k.sch.
Download Reglement

Der ADAC Kart Rookies Cup soll einen kostengünstigen Einstieg in die Kartrundstrecke ermöglichen.

Gefahren wird mit seriennahen Slalomkarts mit Honda-Motoren, die 6,5 PS leisten. Diese Karts werden normalerweise im Jugend­kart-Slalom eingesetzt, allerdings wurde die Kettenübersetzung auf die höheren Geschwindigkeiten der Rundstrecke angepasst.

Der Tag begann mit der Registrierung der Teilnehmer und der Verlosung der vom ADAC zur Verfügung gestellten Motoren. Nach der Reifenausgabe, der anschließenden Fahrerbesprechung und der technischen Abnahme der Fahrzeuge sowie der Ausrüstung konnte es los gehen.

Zunächst wurden zwei freie Trainings durchgeführt, damit die Teilnehmer die besonderen Gegebenheiten der Kirchheimer Kartstrecke mit ihren Höhenunterschieden kennenlernen konnten. Nach dem ersten Zeittraining startete noch am Vormittag gegen 12:00 Uhr der erste Wertungslauf.

Auf der Strecke, © k.sch.
Doppelsieger Lukas Heim, © k.sch.

Mit diesem ersten Rennen wurde es nun richtig ernst. Lukas Heim #41 vom OC Winnenden konnte nach 16 Runden dieses Rennen in der Zeit von 11:22 Minuten für sich entscheiden. Mit 17 Sekunden Vorsprung und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 60 km/h ließ er den Konkurrenten keine Chance.

Nach der Mittagspause und zwei weiteren freien Trainings wurde im nächsten Zeittraining die Startreihenfolge für den zweiten Wertungslauf ermittelt.

Seine Überlegenheit zeigte Lukas Heim auch im zweiten Rennen und feierte somit einen beeindruckenden Doppelsieg.

Die Ergebnisse der einzelnen Rennen sind hier als pdf-Dokumente zum Download bereitgestellt.

Gut essen im Ristorante Del Gusto

Über den ganzen Tag sorgte die Vereinsgaststätte "Ristorante Del Gusto" für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Betreuer.

hjl

12.09.2021 - Leon Heimann siegt 2x in St. Wendel

5. Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto

Ein Bericht der Schwäbischen Post (16.10.2021):

Klasse S2

Die Heimann-Brüder Leon und Levin starteten beim fünften Rennen zur internationalen deutschen Meisterschaft im Supermoto im saarländischen St. Wendel: dem "Monaco im Supermoto".

"Wahnsinn, echt Wahnsinn" charakterisierte Daniel Heimann den sensationellen Doppelsieg in den beiden Läufen seines Sohnes Leon auf dem Stadtkurs. Vater Daniel war einst selbst ein Spitzenfahrer und muss es wissen. Der 15-jährige Realschüler Leon düpierte nämlich die zweithöchste Klasse S der Supermotofahrer, die über 18 Jahre alt sein müssen. Da Leon Heimann als Deutscher Meister der Jugend keinen Gegner mehr hatte, erhielt der 15-Jährige die Genehmigung drei Klassen höher zu starten.

Große Freude bei Leon Heimann. Der 15-jährige feierte zwei Siege an nur einem Tag. Dazu ging er noch in der Königsklasse "S1" an den Start. © d.hei.

Leon hatte schon im freien Training gezeigt, dass er in St. Wendel den eisernen Willen zum Sieg hat. Im Zeittraining platzierte er seine 450er Husqvarna für die erste Startreihe.

Beim ersten Start am Sonntag kam Leon als Dritter um die erste Kurve und setzte sich in der Offroad-Sektion auf Platz zwei.

Es entstand ein spannender Fight um Platz eins, den sich Leon in der fünften Runde sicherte und dem ersten Sieg entgegen fuhr - 3000 Zuschauer jubelten.

Sieg nach Neustart des Rennens

Der zweite Lauf wurde nach fünf Runden abgebrochen, da zwei Fahrer schwer gestürzt waren. Leon war zu diesem Zeitpunkt erneut am Hinterrad des Führenden. Nach langen Diskussionen wurde eine Stunde später der Renn-Lauf komplett neu gestartet. Leon war hochmotiviert, er wusste, dass nochmal ein Sieg möglich ist. Nach dem Neustart dauerte es vier Runden, bis Leon wieder an der Spitze vorne weg fuhr. Er ließ sich den zweiten Sieg an einem Tag nicht mehr nehmen.

Sein Kommentar zu diesem riesigen Erfolg: "Ich bin überglücklich. Ich hatte schon vorher ein tolles Gefühl, dass es gut läuft. Die harte Vorbereitung hat sich gelohnt." Im Gesamtklassement liegt er nun auf dem siebten Rang, er hat ein Saisonrennen weniger absolviert.

Klasse S1

Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Denn die besten drei Fahrer der Rennklasse S2 bekommen immer noch die Möglichkeit am Abschlussrennen in der Königsklasse S1 der Vollprofis teilzunehmen. Leon ließ sich diese Chance nicht entgehen und sagte sofort zu, nach nur 45 Minuten Pause erneut zu starten.

Die Begeisterung des Reifensponsors "Michelin Reifenwerke" war so groß, dass er Leon zwei "Rennreifen" sponserte. Sein Böbinger Teamchef Marcus Haas und Chefmechaniker Daniel hatten die Maschine für den vierten Start an diesem Tag vorbereitet - da Leon Heimann im Vergleich zu den Vollprofis schon zweieinhalb Rennläufe und ein Warm-Up in den Knochen hatte.

Zu Beginn drei Fahrer überholt

Als "Gaststarter" in der S1 durfte Leon sich hinter den letzten Fahrer der S1 aufstellen. Am Start fackelte der junge Aalener nicht lange und überholte in der ersten Runde gleich mal drei Fahrer. Als die Zielflagge geschwenkt wurde, war Leon auf dem 14. Platz unter 22 Startern.

Jugendklasse

Levin Heimann stürzt und kämpft sich zurück

Leons elfjähriger Bruder Levin platzierte im Zeittraining der Jugendklasse seine TC 65 auf einen starken vierten Platz für die Startaufstellung beider Rennen. Beim ersten Start wurde Levin eingeklemmt, fiel etwas zurück, konnte aber Runde für Runde wieder Plätze gut machen. Drei Runden vor Schluss gab es aber einen Crash, als Levin einen Gegner überholen wollte. So landete er letztlich auf dem neunten Platz.

Original-Zeitungsartikel, © Schwäbische Post

Im zweiten Lauf lief der Start besser. Levin kämpfte sich nach vorne, doch bei der Hälfte des Rennens rutschte ihm im Gelände das Hinterrad weg und er stürzte. Nichtsdestotrotz richtete sich Levin auf und kämpfte sich nochmals zwei Plätze nach vorne auf Platz sieben.

Die Heimann-Brüder werden auch das letzte Saisonrennen, noch in diesem Monat, in Großenhain (Sachsen) bestreiten.

Mit freundlicher Genehmigung der Schwäbischen Post, (www.schwaebische-post.de)

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