Supermoto im MCKT

Supermoto

Supermoto

Seit Mitte des Jahres 2008 gibt es im MCKT eine Supermoto-Gruppe mit etwa 30 Teilnehmern.

Trainiert wird während der Sommer- zeit auf dem Verkehrsübungsplatz Birkhau (Lindorf) zwischen Kirchheim/ Teck und Nürtingen-Reudern.



alle Informationen aus WIKIPEDIA übernommen:
(http://de.wikipedia.org/wiki/Supermoto)

Supermoto, ursprünglich und weiter gebräuchlich Supermotard (Frz. für Superbikers), ist ursprünglich eine spezielle Art von Motorrädern, um damit auf kleineren Rundkursen zu fahren, bezeichnet aber auch die mit derartigen Maschinen abgehaltenen Rennsportserien.

Motorrad

Die Maschinen finden ihren Ursprung im Enduro- oder eher im Motocross-Bereich. Für den Einsatz im Supermoto werden in der Regel Einzylinder-, seltener Zweizylinder-Motorräder mit 125 bis 700 cm³ Hubraum umgebaut. Der italienische Hersteller Gilera hat Anfang der 1990er Jahre mit seinem Modell Nordcape, das später Nordwest hieß, das erste Supermoto in Serie angeboten.

Der Hauptunterschied zu Enduros oder Crossern liegt in der Verwendung von Straßenreifen oder Slicks auf entsprechend kleineren (17 oder 16.5 Zoll) und breiteren (vorn bis 3.50, hinten bis 5.50 Zoll) Felgen. Es erhält ein straffer abgestimmtes Fahrwerk mit kürzeren Federn, sowie leistungsstärkere Bremsen am Vorderrad. Oft sind auch die überdimensionalen Schutzbleche am Vorderrad (Bei Offroadfahrten unabdingbar) gekürzt oder verkleinert.

Anfänglich wurden derartige Umbauten in Eigenregie unternommen. Ziel war nicht, mit den Motorrädern Rennen zu fahren, sondern vielmehr ein ideales Stadtmotorrad zu schaffen. Enduros sind zwar leicht und wendig, die für das Gelände oder zumindest den Mischbetrieb ausgelegten Räder und Reifen schränkten das Handling auf Straßen aber unnötig ein, die eher geringe Endgeschwindigkeit spielt hingegen keine Rolle. Ausgehend von Paris kam daher in Frankreichs Städten in den 80er Jahren die Mode auf, Enduros für den Stadtbetrieb anzupassen, indem kleinere Räder mit Straßenreifen installiert wurden und man Schutzbleche verkürzte. Gelegentlich wurde auch das Fahrwerk mit härteren oder kürzeren Federn ausgestattet.

Supermoto Schließlich fingen die Hersteller von Enduros an, Varianten ihrer Modelle gleich in Supermoto- Ausstattung anzubieten. Moderne straßenzugelassene Supermotos sind inzwischen meist auf das Befahren von Landstraßen und Bergpässen ausgelegt. Dadurch haben sich Veränderungen in der Bauweise ergeben, die sie klar von umgebauten Moto-Crossern unterscheiden. Zum Beispiel sind die langen Federwege kürzer geworden, die Rahmen sind verwindungssteifer, die Lenkgeometrie hat sich verändert und die Motorräder sind besser ausgerüstet (E-Starter, komplettes Cockpit). Auch rollen Supermotos heute nicht mehr zwingend auf Drahtspeichenfelgen.

Inzwischen werden Supermotos von mehreren Herstellern direkt als solche vermarktet, die bekanntesten sind KTM, Husqvarna, Aprilia, MZ/MuZ, Husaberg, Suzuki, Yamaha und Honda. Auch BMW bietet mittlerweile mit der BMW HP2 Megamoto und der G 650 Xmoto straßenzugelassene Supermotos an.

Rennsportserie

Supermoto (oder kurz "SuMo") ist ein noch sehr junger Motorradsport, der seit etwa 1985 in Europa betrieben wird. Der Ursprung liegt u. a. in Amerika, wo der Supermoto-Sport unter dem Namen Superbikers (nicht zu verwechseln mit Superbike) entstand. Die Idee war, aus den drei Motorrad-Sportarten Motocross, Straßenrennsport und aus Dirttrack oder Flattrack, der amerikanischen Version des Speedway, die besten Fahrer, also die "Superbikers" zu ermitteln. Daher ist der im europäischen Ausland gebräuchliche Begriff Supermotard eigentlich zutreffender. Dieser stammt aus Frankreich, wo der Sport schon seit mehreren Jahrzehnten in der hierzulande üblichen Form betrieben wird. So haben echte SuMo-Strecken einen Asphalt-, einen flachen Kies- und einen hügeligen Offroad-Teil. Der Asphaltanteil beträgt in der Regel 70 bis 80 %, der Offroad-Anteil 20 bis 30 %.

Die Faszination dieser Sportart liegt in atemberaubenden Drifts und halsbrecherischen Überholmanövern. Dennoch sind die Verletzungen bei Stürzen in diesem Sport weniger gravierend als beim reinen Straßenrennsport oder beim Motocross, da die Geschwindigkeiten nicht so hoch sind wie bei Straßenrennmaschinen und die Sprünge im Offroad- Teil nicht so hoch sind wie bei Moto-Crossern.

Wettbewerbe

Die Wettbewerbe werden meist auf außenliegenden Rennstrecken, oft Kartbahnen, ausgetragen, welche für den Supermoto-Sport gegebenenfalls umgebaut werden (engere Kurven, verwinkelte kurvige Passagen). Es kommt jedoch auch häufig vor, dass Supermoto-Rennen in Karthallen ausgetragen werden. Als Offroadanteil dient dann z. B. ein Teil einer anliegenden Motocross- Strecke oder ein an die Kartbahn angrenzender Grünstreifen.

Supermoto Die zunehmende Beliebtheit von Supermotos hat zur Entstehung zahlreicher neuer Wettbewerbe geführt; unter ihnen auch die Deutsche Meisterschaft. Auch mehrere Markencups und Talentcups sind entstanden, um den Nachwuchs zu fördern, zum Beispiel der Nachwuchscup von KTM und dem ADAC, sowie der MZ Youngster Cup und dem ADMV DRIFT CUP.

Theoretisch lässt das sehr freizügige Reglement Hubräume bis 1.200 cm³ zu, gegen die lediglich das damit einhergehende hohe Maschinengewicht spricht. In der Weltmeisterschaft unterscheidet man zwischen den Klassen S1 und S2.

Neueste Entwicklung in diesem Bereich ist die Megamoto-Klasse. Hier sollen Supermoto-Maschinen mit wahlweise 2 oder 3 Zylindern und Hubräumen von 850 bis 1.250 cm³ auf bis zu 5.500 m langen Rundkursen gegeneinander antreten. KTM, Ducati und BMW haben mit der 990 Supermoto, der Hypermotard bzw. HP2 Megamoto bereits passende Modelle am Markt, jedoch ist der Start der Serie bislang unklar.

Axel Simon
Stand 19.09.08